Aachen, das CHIO und die Tierquäler-Bilder auf Facebook

Fotos: Klara Freitag

Das vorherrschende Thema auf dem CHIO Aachen am Samstag und Sonntag unter den Besuchern und Medienleuten war: „Was sagst Du zu den facebook-Bildern?“ Die Gerüchteküche war eifrig dabei, wo die Tierquälerei-Bilder überhaupt herkamen, wen sie zeigten und so weiter. Eine Analyse – des Skandals, der Reiter, der Medien. Und was wir alle tun können.

 

Erster Eindruck: Waren wir auf dem gleichen Turnier?

Ich war auch überrascht.

Denn die Bilder entsprachen so gar nicht meinem Eindruck von diesem Jahr. Und ich bin kritisch, ich berichte seit mehr als zehn Jahren über Rollkur, LDR & Co. Vieles, was ich vom Turnier in Aachen gesehen habe, war in der Quersumme schön. Besser als in vergangenen Jahren. Relativ ausgedrückt. Denn übliche Verdächtige für Showgestrampel, zum Beispiel in der Pferd&Sinfonie-Show, habe ich natürlich gesehen. Den Abreiteplatz fand ich unauffällig, und zwar bei jeglichen Stichproben tagsüber.  Es gab auch so einige weniger bekannte Reiter auf dem Abreiteplatz, die mir sehr gut gefallen haben. Therese Nilshagen mit Dante Weltino zum Beispiel.

Was war schlecht? Ja, da ging nicht jedes Pferd über den Rücken (gut, das ist untertrieben) und da war auch mal eine Hand fies ruppig (das ist nicht untertrieben). Aber das war alles definitiv NICHT im tierschutzrelevanten Bereich, was ich gesehen habe (ich war nicht 24 /7 da und ich weiß natürlich nicht, was 24/7 da gemacht wird).

Um genau zu sein: Vier Arbeitstage habe ich auf dem CHIO verbracht. Ich bin umhergeflitzt, habe Dressur gesehen, Vielseitigkeit, Springen. Bin immer wieder mal stehen geblieben an den Abreiteplätzen, denn das ist für mich der interessanteste Ort. Doch: Ich habe da nicht kampiert, ich war nicht morgens um 7 Uhr da. Aber ich habe da auch nicht mit rosaroter Brille auf und Sektchen in der Hand rumgestanden oder mich auf Sofas rumgefleetzt.

Dieses Reiter- und Pferdepaar gehörte zu den schönen Seiten die es zu sehen gab: Dante Weltino & Therese Nilshagen.

Wer hat die Fotos gemacht?

Also habe ich die Frau an ihrem Stand besucht, die die Bilder gemacht und bei facebook eingestellt hatte (hier sind diese zu sehen). Es klärte sich einiges: Die Bilder sind von ihr (das wurde z.T. bezweifelt), ich habe ein paar weitere auf ihrem Handy gesehen (auch umbeschnittene).  Ich habe manche Reiter erkannt, andere nicht. Ich halte es für glaubwürdig, dass das so aussah an diesen zwei Morgen, an denen sie die Bilder gemacht hat.

Neben den Fotos ging es vor allem darum, dass der zuständige Steward und ein Verfechter für gutes Ausbilden, der auch angesprochen wurde, nicht reagierte. Es war leicht herauszulesen, dass es sich um Christoph Hess handelt. Dieser hat inzwischen auch Stellung bezogen, zum Beispiel hier.

Starke Rücken: Fehlanzeige

Dass Christoph Hess reagierte, wie er reagierte, überrascht mich nicht. Das passt ins Bild. Wie war doch mein frommer #betterhorsesport Wunsch? Wir brauchen starke Rücken. Bei Pferden und Menschen. Der gilt auch hier. Man kann den ja vielleicht auch noch im Alter entwickeln.

Schöne Seiten aus Aachen: Franziskus mit Ingrid Klimke auf dem Abreiteplatz.

War es schlimm? Jein.

So sehr ich die Wut und den Aufschrei im Netz verstehen kann, mein genereller Eindruck vom Turnier ist und bleibt ein anderer.

 

  1. Die Tendenz, ordentlich zu reiten, ist da. Es war gesellschaftsfähiger, vor wenigen Jahren noch, rollkurend seine Bahnen zu ziehen. Das ist nicht mehr so.
  2. Ich kann auch aufgesperrte Maulbilder von kauenden Pferden fabrizieren. Weder ein offenes Maul noch ein hinter die Senkrechte kommen ist die Garantie für beschissenes Reiten. Richtig ist: Es kommt auf das Gesamtbild an. Es gibt Reiter, die nicht richtlinienkonform reel reiten und dennoch eine echte Beziehung zum Pferd haben und fair reiten, das Pferd nicht gegen sich aufbringen, es motiviert halten. Schublade auf und zu funktioniert nicht durchgängig. Das ist dann kein reeles Reiten im Sinne von klassischer Reitlehre oder Reitkunst, aber es ist auch nichts, das Tierschutzrelevanz besitzt. Das wollte ich auch viele Jahre nicht hören, nicht sehen, aber auch das ist ein Teil der Wahrheit. Macht es komplizierter, ja. Ich weiß, dass viele von Euch diesen Punkt anders sehen. Und ja, man kann dieses Statement als Entschuldigung für schlechtes Reiten nutzen. So ist es aber nicht gedacht.
  3. Unter den fotografierten Reitern sind welche, die ich generell ordentlich arbeitend finde. Und welche, die das nicht tun und tatsächlich mehrfach durch beschissenes Reiten auffallen. Deshalb kann ich dem Aufschrei nur bedingt zustimmen. Tatsächliches Beurteilen geht nur am sich bewegenden Pferd. Vor Ort am besten, denn Videobeurteilung hat auch klare Nachteile. Ich habe es nicht gesehen – deshalb bleibt meine Analyse so bruchstückhaft und relativierend, wie sie hier zu lesen ist.

Der wahre Skandal ist unauffälliger

Viel ärgerlicher, weil das eine Tatsache ist, die niemand zudeckt, die gelebt wird und doch so beschämend ist: Reelles Reiten wird nicht genug wertgeschätzt im Punktesystem. Immer wieder war in den Prüfungen zu sehen: Showgestrampel wird belohnt, vom Publikum wie von den Richtern.

Ein Beispiel: Die Flutlicht-Dressurkür von Samstagabend. Auch da hat Showgestrampel vor reelem Reiten gewonnen. Ingrid Klimke schaffte es dennoch mit ihrem reellen Reitstil auf Platz 2. Und freut sich. Sportsgeist. Ich war erst verärgert, muss ich zugeben. Habe mich gewundert, weshalb die Reiterin auf Platz 1 mit Standing Ovations vom Publikum und viel zu vielen Punkten belohnt wird für so eine Sch… Reiterei.

Ingrid Klimke mit Springpferd Parmenides. Das war auch auf dem Dressur-Abreiteplatz – sie hatte es eilig!

Das menschliche Drama dahinter

Andere, Deutsche, haben sich mit ihrer Kür auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert, und das ist vorsichtig ausgedrückt. Allerdings, und hier kommt wieder so ein ABER, das schwach klingt, doch meinerseits wohlbedacht ist: Wenn Du die Menschen dahinter ein wenig kennst und weißt, was sie wollen, dann sieht man auch das relativ. Dann ist da ein Bemühen spürbar, das offensichtlich absolut noch nicht der Umsetzung entspricht. Vielleicht ist das bei der erstplatzierten Amerikanerin ja genauso. Wer weiß – sie kenne ich nicht.

Ingrid Klimke im Gelände. Bei wehorse habe ich im Magazin aufgeschrieben, was sie beim Abgehen des Geländes beachtet. Enthält witzige Anekdoten, versprochen!

Wo Nähe schadet

Diese menschliche Komponente ist auch nicht ganz ohne, und je näher man den Reitern ist, desto stärker wirkt sie (Journalisten sind Menschen, Blogger ebenso, auch wenn sich der ein oder andere um mehr oder weniger Objektivität bemüht). Das ist gut für’s Verständnis, aber kann den Blick vernebeln. Deshalb ist zu viel Nähe gar nicht gut. Manchmal habe ich den Eindruck, dass da zu viel Nähe ist, generell, auf dem Fachmagazinmarkt. Oder aber es wird direkt eine feindliche Position eingenommen, von den Medien, die sich bewusst gegen Sport platzieren wollen. Beides ist nicht gut. Ich wünsche mir  mehr Differenzierung. Und immer wieder neu hinsehen und neu einordnen. An dieser Stelle Applaus für zwei Medien, die das häufiger gut schaffen: Eurodressage und The Horsemagazine.

Traurige Geschichten und schlechtes Reiten

Das mit der Menschlichkeit ist ja auch noch so eine Sache: Es gibt gut reitende Arschlöcher und es gibt schlecht reitende nette Menschen. Bei den letztgenannten spielt meiner Erfahrung nach viel Druck und Enttäuschung im Leben sowie Vorsicht eine Rolle. Das sind oft ganz schön traurige Geschichten dahinter. Es gibt auch Menschen, über die ich deshalb kein Wort verliere.

Nur wenn man so richtig Glück hat, trifft man auf nette Menschen, die gut reiten. Im Leben um einen herum und auch an der Spitze. Wer einen davon findet: In Ehren halten!

Gute Reiter, die keiner nennt

Ein anderer Reiter in der Flutlichtkür, ein Marokkaner namens Ismail Jilaoui, der wirklich reell sein Pferd zeigte, landete irgendwo ganz hinten. Klar hatte der auch viele Fehler gemacht, aber man sah: Das Pferd ist vor ihm, an den Hilfen, mit Rücken, mit Brustkorb angehoben, mit Lastaufnahme, mit schmal fußendem Hinterbein, der Reiter fein einwirkend, das Pferd fein reagierend. Aber: ein recht normales Pferd und ein Reiter ohne Namen und auch noch aus Marokko!

Die Rolle der Medien

Bleibt ein Wort zu den Medien, zu meinen Kollegen, zu mir selbst. Wir müssen uns an die Nase packen. Wenn da morgens eine Ausstellerin, eine zahlende Kundin des Turnierveranstalters, am Abreiteplatz steht und Missstände abbildet, aber kein Medium gleichzeitig da herum läuft – dann hat der Auftrag Journalismus nicht funktioniert. So sehr ich meinen Text zu Ingrid Klimke im Tagesspiegel selbst mag und wichtig finde – es ist einfach, zu applaudieren. Worauf ich in diesem Text stolz bin, sind die drei, vier Zeilen die dazwischen erläutern, wie die Diskussion im Pferdesport aussieht.

Außerdem: Es gibt nicht nur Ingrid Klimke, so wichtig sie für uns alle und den Reitsport an sich auch ist momentan. Es gibt noch mehr Leute, die gut arbeiten. Diese brauchen Wahrnehmung, Wertschätzung und Applaus.

Die Pflicht, gutes Reiten weiterzugeben

Wer es vermag, gutes von schlechtem Reiten zu unterscheiden, der hat auch die Pflicht, das weiterzugeben – sagte eine Ausbilderin am Abreiteplatz zu mir, Sandra Adamczyk von der Kampagneschule. Wie recht sie doch hat! Genau da kann jeder von uns weitermachen. Sich selbst schulen ist der erste Schritt. Hinterfragen, durstig sein. Weitergeben ist der zweite.

Alizée Froments Gymnastik für Pferde

Alizée Froment und Mistral 2018 beim CHIO Aachen. Ihre Hände trug sie über weite Teile der Aufführung komplett ohne Kontakt zum Halsring. Fotos: Klara Freitag

 

Ich war entzückt. Wirklich begeistert und das passiert nicht so leicht. Glaubt ihr nicht? Ich schreibe hier gerne über positive Dinge, ja. Das hat jedoch eher was mit Fokus zu tun, als damit, dass ich generell überschwänglich wäre oder im Schokoladenkuchen leben würde!

Galopp-Pirouette auf Halsring

Begeistert hat mich Alizée Froments Auftritt vergangenes Wochenende bei der Show Pferd & Sinfonie des CHIO Aachen. Ich kenne sie ja schon etwas länger, habe sie schon häufig gesehen, dennoch habe ich auch dieses Mal gedacht: Hammer. Was sie da gemacht hat, war noch mal eine Stufe mehr. Was genau mich an ihrem Auftritt begeistert hat, habe ich euch bei wehorse aufgeschrieben. Und wenn Ihr hier drauf klickt, seht ihr eine ihrer famosen Galopp-Pirouetten aus der Show.

Interviewt habe ich sie ein paar Stunden vor dem Auftritt, auch das könnt ihr dort lesen. Oder es als Film bei Instagram nachsehen (unter den Highlights im Profil bei mir und wehorse jeweils). Sehr süßes Nebenschauspiel dabei: Ihre Tochter Louise, auf Alizées Arm mit dabei. Sie ist ein paar Monate alt und borgte sich für unser Interview meinen Presseausweis. Den untersuchte sie mit ihren Händchen die ganze Zeit über und brabbelte zufrieden vor sich hin.

Alizée mit Tochter Louise beim Interview am Samstag.

 

Wie werde ich ein guter Reiter?

Ein Kernaspekt des Interviews: Alizée erzählte, dass an sich selbst arbeiten ein zentraler Baustein sei, um sich zu verbessern. Jeden Tag, jeden Morgen mit der Intention zu beginnen, sich zu verbessern. Sie selbst ist durch eine harte Schule gegangen. Ich kann mich an Kursabende erinnern, bei denen mir Alizée nach zehn Unterrichtsstunden am Stück erzählte (und in jeder davon war sie voller Aufmerksamkeit für den Schüler), wie sie früher als Bereiterin bis in die Nacht geschuftet hatte, wie sie auf der Suche nach guten Lehrmeistern weite Strecken, bis nach Spanien und bis nach Saumur, auf sich genommen hat. Mal ganz zu schweigen davon, dass sie als kleines Mädchen bei den Ponyspielen schon ordentliche Galoppwechsel reiten sollte – ihre Mutter Carol war streng! Ursprünglich kommt Alizée Froment aus der Turnierszene, nach ihrer eigenen Karriere dort hat sie die Ponynationalreiter Frankreichs lange Zeit gecoacht.

Unschlagbare Atmosphäre: Das Dressurstadion des CHIO Aachen bei Sonnenuntergang.

 

In den Kursen, die ich bisher von ihr gesehen habe, spielt der Wechsel aus sehr vielen Übergängen zwischen den Gangarten und vor allem auch innerhalb einer Gangart eine große Rolle. Außerdem ist ein ganz bestimmter Ablauf von Volten, Schulterherein und Schenkelweichen prägnant. Man kann in jedem Kurs von ihr und in jeder Unterrichtseinheit sehen, wie viel mehr die Pferde sich danach durch den Körper bewegen. Sie verbessern ihre Balance und die Qualität ihrer Gangarten deutlich.

Die Balance verbessern

Das finde ich beeindruckend und es fasziniert mich immer wieder. Sara Oliveira, ihre Freundin und selbst die Enkelin des von vielen so verehrten Nuno Oliveira, erzählte mir ebenfalls, dass gerade dieser gymnastische Teil von Alizée Froment ihr selbst reiterlich geholfen habe und er auch ihren Unterricht sehr bereichere.

Mein Notizbuch, in das ich etliche Übungsabläufe von Alizées Trainings und Kurse eingetragen habe.

Das Rezept: Gymnastik für das Pferd

Das Rezept für gutes Reiten ist so schlicht wie schwierig. Es ist ein guter gymnastischer Ablauf und das Ziel, das Pferd wirklich am Sitz zu haben. Unabhängig vom Zügel zu werden, es vorwiegend mit Gewichtshilfen leiten zu können. Für die sinnvolle Gymnastizierung ist hier ist ein Übungsablauf, den Alizée Froment gern ihre Schüler reiten lässt:

 

  • Schritt, ganze Bahn
  • An der langen Seite eine 10-Meter-Volte
  • daraus Schulterherein im Schritt
  • danach an der kurzen Seite auf die Mittellinie abwenden
  • im Schenkelweichen zum Hufschlag reiten

 

Diese Übungsabfolge unterstützt, dass das Pferd vom inneren Schenkel an die äußeren Hilfen herantritt. Korrekt ausgeführt kann der Reiter dabei ein gutes Gefühl dafür entwickeln, wie das Pferd regelrecht in der äußeren Hand ankommt und die innere Hand ganz leicht werden kann.

Schenkelweichen und Tempi-Unterschiede

Im Training mit ihren eigenen Pferden habe ich viele Varianten davon gesehen: Schenkelweichen auf der Diagonalen, oder Schenkelweichen nach einer Volte, oder Schenkelweichen an der langen Seite, dritter Hufschlag, unterbrochen von Schulterherein und Traversalen. Viereck verkleinern und Vergrößern, Schulterherein unterbrochen von Volten. Immer viele Varianten, immer die Kombination von Seitengängen, seitwärts treten lassen (korrekt formuliert, denn Schenkelweichen ist kein Seitengang) und vielen gebogenen Linien sowie Tempi-Unterschieden.

 

Wer heute oder morgen etwas davon in sein Training einbaut: Erzählt es mal! Ich würde mich darüber freuen.

Der ultimative Sommer für Reiter

So muss Sommer sein. Ganz bald wieder mit dem Pferd ans Meer!

 

 

Ist das mal ein Sommer, oder was? Wir hoffen vermutlich alle auf Regen für unsere Weiden, aber wann war das schon mal so? Ewig her.

Der Sommer 2018 ist unglaublich! Deshalb habe ich aufgelistet, was diesen Pferdesommer ausmacht. Es ist eine lange Liste voller Ideen und toller Momente dabei entstanden. Was kommt noch auf Deine Liste? Schreib’ es mir gern in einen Kommentar!

  1. Gab es auf dieser Welt mal Matsch? Pfützen? Unvorstellbar!
  2. Das Pferd hat Muskeln (und zwar mehr als sonst)! Genau jetzt sehen die Pferde eigentlich alle am besten aus – noch vor dem nächsten Fellwechsel. Ausnahme: Ponys, die monatelang pausieren mussten. Soll es ja geben.
  3. Jacken, wo waren die gleich? Besaß ich mal so etwas?
  4. Bionade im Sattelschrank
  5. Von der Sonne gewärmtes Pferdefell
  6. Fohlen beobachten. Es gibt doch nichts Schöneres, als ein Fohlen. Finden übrigens auch die erwachsenen Pferde – als ich letztens bei meiner Freundin Philippa am Zaun stand und deren Island-Hengstfohlen Galopprunden um seine Mutter drehte, stand die ganze Schulpferdetruppe am Zaun und staunte.
  7. Eis essen am Stall
  8. Fliegenspray: An jeder Ecke im Stall steht irgendeine Flasche.
  9. Reiterbräune hoch 10
  10. Glücklichere Pferde, denn es befriedigt sie einfach so sehr, grasen zu können und diesen tiefsten Trieb zu nutzen. Ist anders als das beste Heu.
  11. Rauschende Baumwipfel, im Wald oder am Rand der Wiese
  12. Gymnastik auf der Pferdeweide (haben wir mit einer Kursgruppe gemacht, unter Bäumen und mit den Pferden als Zuschauer nebenan)
  13. Zerkratzte Beine, weil ich dachte, klar kann ich im Kleid kurz bei den jungen Pferden vorbeischauen. Und dann war doch etwas am Zaun zu reparieren. Natürlich genau da, wo Kletten und Brennnesseln stehen.
  14. Irgendwie ist alles leichter: Sattelzeug überputzen zum Beispiel geht mal so eben nebenbei, weil man sich nicht mit kalten Fingern abmüht.
  15. Der Geruch von Kokosfett in der Mähne (das hilft gegen Scheuern)
  16. Muskelkater vom vielen Sport, kann man ja jetzt mal machen, wo der Tag mehr helle Stunden hat (über den Rippen! An den Oberschenkeln!).
  17. Sonnenspray überall: Finger, Haut, Klamotten. Egal! Es riecht nach Sommer!
  18. Unendlich lange abends beim Pferd sein
  19. Staub einfach überall: In Socken, auf vor Sekunden geputzten Schuhen, auf den Ponys natürlich!
  20. Gräsersamen in Socken
  21. Turnierluft, ständig ist etwas los!
  22. Zuchtschauen überall (Ich habe dank eines formidablen Tipps die Schönste entdeckt: In Goch am Niederrhein. Einerseits klein und lieblich, auf einer Wiese, rundherum stehen Bäume im Hang, so dass man von überall gut gucken kann. Es gibt Eis und Kuchen und was das Herz begehrt. Zudem reisen reichlich Pferde an, man sieht also gut was. Beste Atmosphäre bisher!)
  23. Hufe wässern: Wir üben neuerdings mit Schuhen und ich bemerke, dass ein paar Minuten nicht helfen. Über Nacht ist schon besser!
  24. Ans Wasser fahren mit den Pferden (Unser Plan: Bald an den See und im August ans Meer!). Wie Profis wie Nina Steigerwald und Peter Kreinberg Pferde an das Wasser gewöhnen, habe ich im wehorse-Magazin hier aufgeschrieben.
  25. Abgeerntete Wiesen und Felder genießen – bald sind die Stoppelfelder auf!
  26. Jede Woche etwas mehr checken, wie die Jungpferde so ticken. Im Mai waren sie noch mustangähnlich zahm, im Juni anzufassen, im Juli bezaubernd!

Claudia Butry – unser perfekter Sommerreitkurs!

Claudia Butry mit ihrer Friesenstute Wietske. Ihre Homepage heisst: www.neuesreiten.de

 

Ausbilderin Claudia Butry steht eigentlich für klassische Reitkunst und die Bewegungslehre nach Eckart Meyners. Jetzt war sie drei Tage lang bei uns in der Nähe von Aachen, um einen Kurs zu geben. Der hatte es in sich: Erster Tag Reitergymnastik, zweiter Tag Dressurtraining und Sitzschulung, dritter Tag Reitergymnastik und Springen.

Claudia Butry hat mich auch dieses Mal vom Hocker gehauen. Dass sie eine sehr gute Bewegungstrainerin nach Eckart Meyners ist, weiß ich. Dass sie die klassische Ausbildung hervorragend zu unterrichten vermag, weiß ich (und  ihre Mentorin Anja Beran schätzt das auch, denn sie zählt sie zum Kreis der Ausbilder, die sie öffentlich auf ihrer Homepage empfiehlt). Dass Claudia Butry als Trainer A FN ebenso weiß, wie sportliche Reitpferde gearbeitet werden, ist mir auch klar gewesen. Zum ersten Mal haben wir jedoch diesmal eine Springeinheit eingebaut, also etwas ganz anderes!  Siehe da: Auch das kann sie so grandios kreativ und passend für jeden Reiteranspruch! Unfassbar.

Stangen und Hufschlagfiguren

Da wir Reiter recht unterschiedlich viel konnten im Springen, gab es Zweiergruppen: Die Robustponys, für die Stangen neu waren. Dann die vorsichtigen Reiter und zwei Mal Reiter mit viel oder mehr Springerfahrung. Ich gehörte zu den Vorsichtigen und bekam eine Stangenvielfalt auf den Boden gelegt. Übungen mit Stangen und Cavaletti, die mit Dressuraufgaben kombiniert wurden. Und ein kleines Kreuzchen, damit man dann doch sagen kann, das war Springen!

Trabstangen plus Volte

Tolle Übung aus meiner Einheit: Drei Trabstangen im Fächer so hinlegen, dass sie den Bogen einer einfachen Schlangenlinie bilden. Erste Aufgabe: Schlangenlinie im Trab reiten, dabei auf korrektes Umstellen und Biegen achten. Zweite Aufgabe – und jetzt wurde es kniffelig: Direkt nach den Stangen die Schlangenlinie nicht zu Ende reiten, sondern eine Volte zur Bande hin anlegen. Daraus wieder über die Stangen und dann erst die Schlangenlinie zu Ende reiten. Das ist kniffelig, weil die Volte recht klein ist und das ganz schön schnell aufeinander folgt. Probiert es mal aus!

Reitergymnastik nach Eckard Meyners

Wie Urlaub haben sich unsere Gymnastikeinheiten angefühlt. Wir haben auf der Pferdeweide bei strahlendem Sonnenschein morgens und abends geturnt, vom Wind rauschende Bäume über uns und auf den Nachbarweiden stand immer mal wieder ein Pferd unseres Stall staundend am Zaun. „Komisch, was machen die da?“ fragte sich das wohl. Einige der Übungen, die wir geturnt haben, sind hier als Vorlage zu finden, zum Beispiel diejenige, die sofort als Starbild hier in diesem Eckart-Meyners-Film zu sehen ist. Allerdings hatte Claudia noch ein paar Specials und Variationen dabei. Das Turnen war nicht nur schön, sondern auch vor allem morgens vor den Springeinheiten gut, so kamen wir alle schon gelockert aufs Pferd. 

Vom Groben zum Feinen

Etwas mental ganz wichtiges gab es in unseren Dressureinheiten zu lernen. Nämlich: Wir sehen häufig das Ergebnis guter Ausbildung, aber den Weg dahin nicht in allen Nuancen. Im Lernprozess sehen Dinge eben nicht direkt schön aus. Erst mal klappt die Grobform, bevor es schön wird und eine Aufgabe wirklich fein abrufbar ist. Ich habe einige Dressureinheiten genutzt, um Claudia Butry auf unsere Arbeit an der Hand schauen zu lassen. Mit Ailena, der Warmblutstute. Unser Übertreten an der Hand im Trab passt zu dem Beispiel.

Übertreten lassen im Trab

Ich habe das alleine oft abgebrochen und runtergestuft: Übertreten im Schritt kann sie gut, das gesittete Traben an der Hand fällt ihr noch schwer, also habe ich nur das geübt. Jetzt ist der Punkt gekommen, wo beides zu kombinieren ist. Diesen richtigen Zeitpunkt zu finden und zu hören: Das geht schon, mach’ ruhig (oder eben: Lass’ das noch sein, ist noch nicht dran!), dafür ist es so wichtig, jemanden um sich zu haben, der viele Pferde weiter auf der Lernleiter des Reiterlebens ist. Der von außen guckt, also viel objektiver als man das selbst so ist.

Selbstkritik in der Pferdeausbildung

Das ist auch noch etwas, was mir in diesem Kurs total aufgefallen ist: Wie emotional wir mit unseren Pferden verbandelt sind und wie viele Gedanken sich jeder so um sein Pferd macht. Was Herzenswärme ausbilden, aber auch für ein Gefühlschaos auslösen kann! Wie viele Zweifel da sind, ob man das mit dem eigenen Pferd so richtig macht und wie viel Ambition und Wille da ist. Wie viel Ehrgeiz, es gut und gesund fürs Pferd zu machen. Den anderen Typus Mensch, der sich wenige Gedanken macht und drauflos irgendwas probiert, der kommt nicht zu uns. Wir haben eigentlich nur Teilnehmer in den Kursen, die sich total um ihr Pferd bemühen. Die es von Herzen mögen und versuchen, alles richtig zu machen. Das ist sehr schön! Aber es hat auch eine Kehrseite (wie alles im Leben). Dass es dann schnell viel zu selbstkritisch wird und im verkopften Sorgen machen endet. Da war Claudia so motivierend!

Kurzkehrt und Angaloppieren

Weil sie es schafft, die Stärken der Reiter- und Pferdepaare zu sehen, zu fördern und auch auszusprechen. Weil sie die richtigen Übungen für die jeweilige Situation intuitiv herauszaubert und es so in jeder Einheit deutliche Fortschritte gab. Weil sie es schafft, zu erklären, warum dieses Mini-Schrittchen jetzt ein ganz wichtiger Baustein in der Ausbildung war. Und ihnen so die Relevanz gibt, die sie haben.

Zum Beispiel: Dass ein Kurzkehrt, danach Angaloppieren, Durchparieren zum Schritt, wieder Kurzkehrt einer Ponystute richtig gut half, mehr Last auf der Hinterhand aufzunehmen. Die Übung machte dem Pony außerdem Spaß, sie war eifrig dabei.

Wischi-Waschi oder Präzision?

Was ist in der Pferdeausbildung wohl besser, stets auf präzise Ausführung bestehen, oder der Harmonie Vorrang vor der Einhaltung der Linienführung zu geben? Die Antwort in der Ausbildung, nicht in der Prüfung, lautet: Kommt drauf an! Das war Thema bei uns und anderen Paaren des Kurses. Im Lernprozess ist jeder richtige Lösungsansatz zu loben und zu bestätigen, damit das Pferd versteht, worum es eigentlich geht. Egal, was die Linie sagt. Aber wenn das verstanden ist, dann ist Präzision wichtig. Ich bin von Natur aus eher der Wischi-Waschi-Typ. Meint: Im Zweifel lieber harmonische Übergänge, als welche am Punkt (klar, ideal wäre beides gemeinsam!). Immer unter der Widerstandsgrenze vom Pferd arbeiten, damit ich sicher sein kann, es bleibt mir immer positiv zugewandt.

Schulterherein und Renvers kombinieren

Jetzt kommt das Aber: Das reicht irgendwann nicht mehr! Bei uns war dies in der Arbeit an der Hand das Thema. Ich habe als Hausaufgabe bekommen, mir die Linienführung konkret vorzunehmen, also zum Beispiel: Ich gehe im Schritt auf den Zirkel, eine halbe Runde des Zirkels soll Schulterherein sein, die nächste halbe Runde Renvers. Dann gehen wir geradeaus und ich halte nach einer Viertel Zirkelrunde an. Das ist neu für mich. Meine bisherige Vorgehensweise war: Jetzt mach’ ich mal auf dem Zirkel abwechselnd Schulterherein und Renvers. Ohne Plan, was ich wann abrufe, einfach nach Gefühl, wann ein guter Punkt wäre, um vom einen in das andere zu wechseln. Was dadurch auch passierte: Mein Zirkel wurde ein Ei und ich hatte keine Konstanz im Grad der Abstellung und Biegung. Ein guter Tipp von Claudia: Ich soll mir vorstellen, ich hätte zwei Zirkellinien, eine innere, eine äußere – dazwischen arbeiten wir. Und dann eben mit Plan vorgehen. „Die Präzision lässt die Übung erst richtig wirken“, hat Claudia Butry mir erklärt, „ihr seid jetzt an dem Punkt, dass sie versteht, was Du möchtest, jetzt geht es um Präzision!“

Also – wir üben dann mal weiter! Und Ihr so?

Der nächste Kurs mit Claudia Butry

Interessiert Dich der Ansatz von Ausbilderin Claudia Butry? Hier ist zum Beispiel ein Text, in dem es darum geht, wie man feine Reiterhände bekommt. Claudia ist im September wieder bei uns und gibt vom 1. bis 2. September einen Reitkurs. Zuschauen ist möglich (und sehr lehrreich!), eine Chance aufs’s Mitreiten gibt es über die Warteliste der Reiter. Alles über die Kurse, die ich mit Philippa Helg organisiere, findet Ihr hier auf der Kursseite des Blogs.

Horsemanship: Was Lisa Röckener und Ian Benson eint

Rückwärts, diesmal bitte nur mit Stimmkommando und dann als Verstärker, falls es nicht klappt, mit Gertentippen, Körpersprache und Aufnehmen des Seils. Ailena, Lisa Röckener und ich.

 

Was viele gute Horsemanship-Trainer eint, ist der faire, klare Umgang mit dem Pferd. Hier zwei Beispiele: Eins aus dem Unterricht mit Lisa Röckener, eins aus einem Kurs mit dem Neuseeländer Ian Benson.

 

Fotos: Klara Freitag 

 

Hier kommt eine gute Nachricht: Mit Pferden arbeiten ist dann gut, wenn es klar und einfach ist. Einfach kann es nämlich sein! Immer wieder.

Ausbilderin Lisa Röckener

Daran musste ich denken, als ich letztens noch mal das Grundschulprogramm von Lisa Röckener durchging. Sie war ja Anfang des Jahres bei uns, um einen Kurs zu geben (all unsere Kurse findest Du hier). Dieser Lisa-Röckener-Kurs sollte den Weg zum Halsringreiten ebnen. Vormittags gab es einen Ausflug in die Bodenarbeit, nachmittags ritten wir. Es gibt ja zahlreiche Ansätze für Horsemanship und Bodenarbeit – was damit genau gemeint ist, wird oft erst klar, wenn man mittendrin steckt!

 

Ausbilderin Lisa Röckener mit Isländer Dyri.

 

Letztlich geht es bei jedem Moment des Zusammenseins mit dem Pferd um Kommunikation. Diese erst mal am Boden zu verfeinern, darum ging es Lisa. (Ein Vorgriff auf Zitate weiter unten im Text: „Sobald wir von A nach B führen, sind wir mitten drin in der Bodenarbeit“, sagt Ian Benson, ein hervorragender Horsemanship-Ausbilder.)

Antreten und Stehenbleiben auf das Sprechen hin war die erste Übung bei Lisa Röckener – wie verblüfft ich davon war, das Pferde wirklich innerhalb kurzer Zeit einzelne neue Wörter unterscheiden können, habe ich hier beschrieben.

Körpersprache und Bodenarbeit

Das Ding ist: Das funktioniert relativ schnell – wenn, ja wenn man absolut konsequent ist! Meint: Nicht mit der Körpersprache etwas vorweg nehmen! Und die Reihenfolge einhalten: Erst ein freundliches Wort, dann ein Warnwort („NA!“ in unserem Fall), passiert daraufhin nichts, dann das freundliche Wort mit einem zusätzlichen Impuls verknüpft nutzen (Impuls! Nicht Schlag, Härte, irgendwas in der Art!).

Das klingt so so einfnach, ist es aber nicht! Ich weiß nicht, wie oft ich meinen Oberkörper in der Bewegung gestoppt habe (weil Körpersprache ja schon zur Verstärkung gehörte, also zum zusätzlichen Impuls) oder doch das Warnwort vergessen habe oder doch zu energisch gesprochen habe.

Danach ging es an körpersprachliches Kommunizieren, alles darauf angelegt, es irgendwann in der Freiarbeit zu können. Zum Beispiel, Volten mit dem Pferd zu gehen, die einfach durch eine Schulterdrehung eingeleitet werden. Das funktioniert recht flott, wenn alles glatt läuft.

Horsemanship braucht Vertrauen

Spannend wird es, wenn es mal nicht ganz glatt läuft: Was tue ich, wenn das Pferd nicht mitkommt? Wenn es doch in der Volte steckenbleibt? Das Einfachste war hier das Richtige, erklärte Lisa: Das Pferd einfach abholen. Es macht nichts, zu diesem sehr frühen Zeitpunkt einfach ins Halfter zu greifen oder den Halsriemen. Das geht!

Ein weiterer Lernschritt in dieser Übung war Vertrauen: Vertrau’ darauf, dass das Pferd mitkommt, und schaue nicht kontrollierend nach hinten. Vertrauen geben und nehmen, das ist auch ein so wichtiger Baustein.

Ian Benson: Menschen für Pferde schulen

Diese Dinge, die mir von Lisa so im Gedächtnis geblieben sind, fielen mir auch letztens wieder ein, als ich Anke und Ian Benson auf einem Kurs besuchte.

Die beiden sind großartige Pferdemenschen und gelten noch als Geheimtipp. Sie sind in Neuseeland daheim, und sind im Sommer auf Kurstour in Deutschland. Fast jeden Satz von Ian und Anke, der im Kurs fällt, könnte ich aufschreiben.

Energie und Horsemanship

„Über Körperspannung und Energie zu kommunizieren, das ist es, wie Pferde kommunizieren“, sagten die beiden zum Beispiel und das trifft ihre Art zu arbeiten ganz gut. Ich schreibe die beiden, weil Ian stets auf Englisch spricht und Anke es übersetzt, daher sagen sie es tatsächlich beide.

Ihr Konzept heißt übrigens Humanship, weil der Mensch eben lernen möchte, mit dem Pferd zu kommunizieren. Ihr Horsemanship-Konzept ist superfein, weil es geringe Abstufungen von Energieaufbau und – abbau nutzt und daher den Menschen zur Feinheit erzieht. Die Pferde reagieren so selbstverständlich darauf, das ist sehr schön anzusehen.

„He likes the softness as much as I like the softness“,

sagte Ian Benson zum Beispiel über ein Pferd, das er arbeitete, als ich zuschaute. Denn der erst rüpelhafte Wallach reagierte bald auf kleinste Signale.

Fair sein und Grenzen setzen

Der Wallach bedrängte seine Besitzerin zu Beginn stark. Ian Benson übernahm. In dem Moment, in dem der Wallach ihn knuffen wollte, nahm der Ausbilder einfach seinen Ellbogen nach oben, und die Rüpelei des Wallachs ging ins Leere. Effekt: Der wie ein Hähnchenflügel hochgenommene Ellbogen war als Grenze da, das Pferd rannte quasi dort hinein. Da war kein Schlagen, Hauen oder Laut sein, sondern nur Zack, eine Grenze. Somit war klar, dass der Wallach diese engste Zone dieses Menschen nicht betreten durfte. Er sah kurz überrascht aus („Was, jemand sagt, ich darf das nicht?“) und war dann sehr kooperativ. Er bemühte sich sichtlich darum, zu gefallen.

Die Pferde schätzen es, wenn man zuverlässig (also berechenbar und konsequent, auch Grenzen gebend) ist. Und innerhalb dieser Grenzen fein mit ihnen umgeht.

Das geben sie dann auch zurück.

Bei Philippa, auf Gut Charolie, waren die beiden Bensons zu Gast. Mit Philippa veranstalte ich viele Kurse – aber manchmal sind wir auch einzeln organisatorisch unterwegs! Danke an Anke & Ian Benson für das schöne Beisammensein und so viele Learnings in so kurzer Zeit (darf ja auch mal sein!). Ganz links außen Philippa, daneben ich, vorn auf der Bank sitzen Anke und Ian Benson.

Mehr dazu

Interessiert Dich der Ansatz von Ausbilderin Lisa Röckener? Auf wehorse (dort liest Du im Magazin auch andere Artikel von mir) kannst Du Lisa im Podcast hören! Hier kannst Du Dir das Interview anhören: Der wehorse-Podcast.

Auf dem Blog findest Du noch mehr Texte zu Lisa Röckener (hier zum Beispiel) und Ian Benson.