Reitoverall im Test: Der Karlslund Winter Reitoverall

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Fotos: Franzi Schmitz

Der Karlslund Reitoverall ist mit am längsten auf dem Markt und hat auf jeden Fall treue Fans! Mir haben nämlich schon auf Instagram Leser geschrieben, dass sie diesen Overall lieben und dass das doch sicherlich der Beste unter den getesteten Reitoveralls sei!

 

Karlslund Reitoverall: Klassiker mit aufwendigen Raffinessen

Sagen wir so: Er hat Fähigkeiten, die kein anderer Reitoverall in meinem Test hatte. Er ist durchdacht und hochwertig und für jede Schandtat bereit. Ob Reiten oder Heu schleppen, Abäppeln oder Unterrichten: Er kann das alles. Und zwar ohne, dass Du Dich ausgestopft fühlst. Das Material ist nämlich recht dünn und dennoch sehr warm. Mit 359,33 Euro ist der Karlslund-Reitvoerall der teuerste Overall zum Reiten im Test.

 

Hilft, wenn es im Reitoverall zu warm wird: Die Hosenträger

Was ich am Tollsten an diesem Reitoverall finde: Er hat Hosenträger. Breite, angenehme, elastische Hosenträger, die man fast kaum spürt. Sie sind wahnsinnig praktisch! Denn sobald es zu warm wird, und das passiert immer wieder in dicken Schnee- und Reitoveralls, kann man einfach den Reißverschluss aufmachen, aus den Ärmeln schlüpfen und das Oberteil herunter baumeln lassen. Dank der Hosenträger bleibt der Overall, wo er hingehört. Ein riesiger Pluspunkt! Den man wahrscheinlich erst zu schätzen weiß, wenn man schon mal öfters in Reitoveralls unterwegs ist.

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Karlslund: Verschweißte Nähte und kuschelige Taschen

Der Winterreitoverall von Karlslund ist sehr gut verarbeitet. Alle Nähte sind verschweißt und die Reißverschlüsse abgedichtet. Er ist sehr durchdacht, zum Beispiel haben alle Reißverschlüsse Bändchen, die man dadurch auch mit kalten Fingern noch gut nutzen kann. Die Taschen sind alle gut platziert und besonders kuschelig: Sie sind aus weichem, hautangenehmem Fleece.

Reitoverall Karlslund

Kuschelige Taschen: Da greift man gerne hinein!

Karlslund Reitoverall Hose seitlich öffnen

Praktisch: Durch einen langen Reißverschluss lässt sich der Karlslund Reitoverall seitlich am Bein weit öffnen.

 

Reflektorstreifen sind dezent eingearbeitet. Die Bündchen an den Armen sind weich, enganliegend und man spürt die Qualität. Der Overall hat einen Gürtel, den ich praktisch fand, damit die Hose nicht zu tief rutscht. Das ist mir nämlich manchmal bei diesem Overall passiert. Der Besatz ist aus Kunstleder, das sich hochwertig anfühlt. Die Beinlänge ist auf das Gehen ausgelegt. Beim Reiten rutschten mir die Beine hoch. Mit Reitstiefeln war das kein Problem, sah aber etwas gewöhnungsbedürftig aus. Idealer fände ich, wenn man Langgrößen für die Beine bestellen könnte.

Karlslund Reitoverall

Jeder Reißverschluss ist abgedichtet beim Karlslund Reitoverall.

Winterreitoverall Erfahrungen: Sehr gute Bewegungsfreiheit

Prima fand ich die Bewegungsfreiheit im Oberkörperbereich: Der Overall ist großzügig geschnitten und da der Stoff nicht aufträgt, hatte ich immer das Gefühl, mich super bewegen zu können. Er hat natürlich auch Schneefänge an den Beinen und man kann ihn sehr weit seitlich öffnen. Ein sehr praktisches Teil!

Reitoverall Karlslund

Reitoverall Karlslund: Einer für alle Aktivitäten rund ums Pferd!

Karlslund Reitoverall: Für aktive Pferdemenschen der richtige Reitoverall

Ideal finde ich den Winterreitoverall Karlslund daher für alle, die viel draußen werkeln: Offenstallbesitzer, Selbstversorger, Leute, die neben dem reinen Reiten auch anpacken müssen. Egal, was ich darin getan habe, ich habe mich beweglich und wohl gefühlt. Dadurch, dass er nicht so dick gefüttert ist, hat er eine hervorragende Bewegungsfreiheit. Den Motorrad-Style des Reitoveralls muss man mögen. Manche fanden gerade das toll, ich würde mir eine weiblichere Version als Design wünschen. Für mich ist ein Manko, dass die Hosenbeine auf dem Pferd nicht ganz so lang sind. Das ist allerdings bei dem zuvor getesteten Krämer Fengur Aki genauso. Übrigens rascheln auch beide Reitoveralls etwas, wenn man sich bewegt  – wer Pferde hat, die darauf reagieren, sollte das wissen.

Das Material verspricht eine hohe Wasserfestigkeit

Mit einer Wassersäule von 10.000 mm verspricht Karlslund bei diesem Overall zum Reiten eine sehr hohe Wasserdichte. Die Wasserdichte habe ich übrigens unter der Dusche an allen Modellen getestet! Diesen Test gibt’s erst zum Schluss hier zu lesen, wenn ich Euch die einzelnen Modelle alle vorgestellt habe. Als nächste Folge lest Ihr meinen HGG-Reitoverall-Test. Schon im Blog findest Du den Test des günstigeren Reitoveralls von Kraemer, Fengur Aki,  hierDu willst einen Reitoverall kaufen? Dann erst mal lesen: Hier findest Du die wichtigsten Tipps für die Auswahl der Reitoveralls.

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Lisa Röckener auf Valoo im Adventskalender für Pferdemenschen. Kalenderfoto: Julia Roßner. Foto: Klara Freitag

Lisa Röckener auf Valoo im Adventskalender. Kalenderfoto: Julia Roßner. Foto: Klara Freitag

 

Mit Anja Beran & Claudia Butry: Der Adventskalender für Pferdemenschen

Der Adventskalender  ist ein Tischkalender mit Bildern von Anja Beran, Claudia Butry und  anderen guten Reitern und Ausbildern, die den Blog und die Kurse zum Blog hier so prägen. Da oben siehst Du zum Beispiel Lisa Röckener mit ihrem Valoo, fotografiert von Julia Roßner (warum Lisa drin ist? Nutze mal die Suchfunktion, dann siehst Du, wo sich unsere Wege kreuzen!). Unten ist ein Bild von Anja Beran zu sehen, aus der großartigen Serie „Lichtritte“ von Maresa Mader. Viele Bilder aus dem Kalender sind von den besten Fotografinnen ihres Fachs: Diana Wahl und Maresa Mader zum Beispiel.

Bild von Anja Beran im Adventskalender für Pferdemenschen

Anja Beran im Adventskalender für Pferdemenschen. Kalenderfoto: Maresa Mader Foto: Klara Freitag

 

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Viel Glück wünscht Euch: Jeannette

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Reitoverall im Test: Der Winterreitoverall Krämer Aki

Erfahrungen mit dem Reitoverall Krämer Aki: Warm, wärmer, Aki! Foto: Franzi Schmitz

 

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Der Krämer Aki Reitoverall aus der Fengur-Kollektion ist definitiv der Kuscheligste der drei Overalls, die ich getestet habe! Mit 199 Euro Neupreis ist er auch der günstigste Reitoverall im Test. Meine Tochter hat übrigens die Kinderversion dieses Overalls, ich kenne eine ähnliche Machart also schon etwas länger.

Vorteile des Reitoveralls Krämer Aki

Meine Erfahrungen mit dem Reitoverall sind folgende: Wenn ich mal schnell draußen bei den Pferden etwas erledigen wollte, also einfach einen der drei Test-Overalls über meine normalen Sachen ziehen wollte, habe ich häufig zu diesem hier gegriffen. Er ist mit einem kuscheligen Fleece-Stoff gefüttert und die Beine sind sehr weit. Bedeutet: Man muss nichts unten öffnen, um Stiefel anzuziehen. Es geht schnell, ihn anzuziehen: Einfach nur einsteigen und den Reißverschluss schliessen, fertig. Der schlichte Schnitt ist prima. Der Reitoverall ist sehr warm, weshalb er auch perfekt ist fürs Reitunterricht geben oder für das Zuschauen auf Reitkursen. Ich finde durch die Paspeln und den Schnitt des Overalls fällt er schön.

Haflinger im Schnee, davor Frau mit Krämer Reitanzug Aki

Der Aki ist ein gemütlicher Reitoverall für ruhige Aktivitäten, der sehr gut warm hält. Auf dem Bild könnte man meinen, er säße beim Bücken oder Vorbeugen unbequem. Das ist allerdings nicht so. Foto: Franzi Schmitz

 

Was der Reitoverall kann

Der Aki hat laut Hersteller eine Wassersäule von 3000 und gilt damit als wasserdicht. Er ist nach Herstellerbeschreibung wasserdicht, winddicht und atmungsaktiv. Alle Taschen außen haben Reißverschlüsse. Innen gibt es eine Handytasche. Der Ärmelabschluss hat Daumenlöcher. Die Hosenbeine haben einen Innen- und einen Außenverschluss. Ich habe diese selten genutzt, da der Schnitt so weit ist, dass man die Beine auch so einfach über Stiefel ziehen kann. Es sind viele Reflexstreifen und Reflexpaspeln eingearbeitet. Er hat einen Reitbesatz in anthrazit-grau. Die Kapuze ist mit Fleece gefüttert – schön kuschelig!

Daumenlöcher und Baumwollstoff: Die Armabschlüsse am Reitoverall Aki.

Daumenlöcher und Baumwollstoff: Die Armabschlüsse am Reitoverall Aki.Foto: Franzi Schmitz

 

Regendichte des Reitoveralls

Ich habe alle Reitoveralls auf ihre Wasserfestigkeit getestet, indem ich mich mit ihnen unter die laufende Dusche gestellt habe. Wir haben die Zeit gestoppt, wann welcher Overall durchnässte. Diesen Test veröffentliche ich hier im Blog nach der Einzelvorstellung der Reitoveralls.

Die Beinabschlüsse des Reitoveralls Aki von Krämer. Foto: Franzi Schmitz

Nachteile des Reitoveralls

Sein Vorteil ist auch sein Nachteil: Der Aki ist sehr warm und hat sehr weite Beine. Meint: Wenn man darin viel läuft oder viel arbeitet, wird es schnell zu warm. Mich haben die weiten Beine wenig gestört, doch dieser Punkt wird in anderen Rezensionen häufig erwähnt.  Es raschelt halt, wenn man damit geht (an laufen ist nicht zu denken). Das ist für den ein oder anderen vielleicht hinderlich. Die Bündchen am Handgelenk schließen locker, da passen bei mir noch mehr als zwei Finger zwischen Handgelenk und Armabschluss des Stoffes. Das hätte ich mir enger gewünscht. Im Vergleich zu den anderen Overalls ist für die Ärmelbündchen ein dickerer Stoff gewählt, der leider auch schnell Nässe zieht. Den Reitbesatz finde ich grundsätzlich bei Overalls so lala, denn es ist ja viel Bewegungsfreiheit zwischen Overall und mir selbst da. Pappt der Overall durch den Besatz am Sattel, bewege ich mich eventuell über dem Overallstoff hin und her. Das ist allerdings ein Punkt, den ich bei keinem Hersteller ideal gelöst finde. Da ich den Overall nur für gemütliche Ausritte trage, stört das aber nicht so sehr.

Reitoverall Aki vor Winterweide

Vorteile: Schnelles An- und Ausziehen, kuschelig gefüttert. Foto: Franzi Schmitz

 

Geheimtipp: Die Kinderversion von Krämer

Die Kinderversion von Krämer trägt meine Tochter und ich finde den Anzug für Kinder prima. Für kleine Erwachsene, die nicht viel Geld ausgeben möchten, ist die Kinderversion übrigens mit 89 Euro der Geheimtipp. Diese günstige Kinderversion mit den mehr-als-300-Euro-Konkurrenzmodellen eins zu eins zu vergleichen wäre unfair: Natürlich merkt man an Materialgriff und einfacherer Verarbeitung einen deutlichen Unterschied. Wer jedoch für wenige eisige Tage im Jahr etwas Günstiges sucht, ist damit gut beraten. In dieser Version sind die Beine auch nicht ganz so stark gefüttert, so dass mehr Bewegungsfreiheit da ist. Der Aki kann jedoch mit den teuren Modellen mithalten. Kommt sich ganz drauf an, für welche Situationen man ihn einsetzen möchte.

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Fazit – für wen der Reitoverall Krämer Aki genau richtig ist

Der Aki ist ein super gemütlicher Reitoverall zum vergleichsweise kleineren Preis. Alle anderen getesteten Overalls kosten 120 bis 140 Euro mehr. Der Krämer Aki reicht definitiv aus, um im Winter warm zu bleiben. Er ist eine gute Wahl für alle, die viel sitzen oder stehen müssen. Reitausbilder oder Zuschauer an der Bande werden ihn bei langen Stunden im Kalten lieben. Gemütliche Ausritte damit sind auch fein.

Wem der Aki passt

Ich bin 1,70 groß und wiege um die 60 Kilo, mir hat er gut gepasst. Man hat genug Platz darin, auch rund um die Körpermitte. Ich könnte mir vorstellen, dass er auch gut Leuten mit Bauch passt, denn da ist gut Luft, auch wenn er leicht tailliert ist. Guter Schnitt! Ich habe ihn sehr gern getragen. Dieser Overall war stets meine Wahl, wenn ich schnell in einen Overall hineinschlüpfen wollte, ohne groß was öffnen und schließen zu müssen. Die wichtigsten Fragen vor dem Reitoverall-Kauf habe ich Euch übrigens hier (klick) aufgeschrieben. 

Nächste Folge des Tests: Der Karlslund-Reitoverall

P.S.: Mein Stirnband ist aus Kunstfell. Ihr habt Euch das nicht wirklich gefragt, ob das echter Pelz ist, oder?!

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Winter Reitoverall im Test: Erfahrungen & Langzeittest

Reitoverall HGG und Islandpferd

Reitoverall Coldy von HGG. Der schöne Hintern gehört zu Bára. Foto: Klara Freitag

 

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Test Reitoverall – Langzeit Erfahrungen mit HGG, Krämer und Karlslund

Heute morgen bin ich in aller Frühe raus zum Pferde füttern. Kalt und dunkel, ihhh! Ich bin echt kein Morgenmensch und jetzt im Winter ist das noch mal schlimmer. Allerdings hat es mir eins leichter gemacht: Ich bin ich einfach mit dem Schlafanzug in den Winteroverall gestiegen. Das war wie in einen Schlafsack huschen. 30 Minuten später war ich wieder daheim um die Familie zu wecken und der Alltagswahnsinn ging los (alle anziehen, Frühstück, ab zur Schule, Hunderunde, ins Büro, 8 Uhr 30 Arbeitsbeginn).

Schlechtes Wetter ist echt erträglicher mit so einem Overall. Ich habe drei Reitoveralls für Euch im vergangenen Winter getestet. Das war spannend und ich weiß jetzt, was jeder von ihnen kann. Sogar die Regendichte unter der Dusche haben wir ganz genau gemessen.  Ich stelle Euch in dieser Woche jeden Tag einen Reitoverall vor, danach kommt noch der Duschvergleich. Es sind diese Reitoveralls:

  1. Der Krämer Reitoverall Aki für 199 Euro
  2. Der Karlslund Winter-Reitoverall für 359,33 Euro
  3. Der HGG Reitoverall Coldy für 339,90 Euro

Der Reitoverall Aki von Kraemer. Foto: Franzi Schmitz

 

Heute kommen die 5 wichtigsten Fragen rund um Reitoveralls dran:

1. Was zieht man unter Reitoveralls an?

Es geht alles: Normale Reithose, Pullover. Oder Leggins, Funktionsshirt. Oder gute Sachen aus dem Alltag, die man mit dem Overall schützt. Oder eben Schlafanzug. Auch getestet: Nur Schafshirt und nackte Beine für kurz mal füttern! Das funktioniert auch gut.

 

2. Was kann man mit Winter-Reitoveralls machen?

Es gibt ja vor allem im Islandpferdebereich Leute, die von November bis März nur in diesen Overalls reiten. Im Alltag wollte ich ihn nicht missen! Mit den Overalls, und das gilt für alle drei Modelle, bleibt man einfach schnuckelig warm bei jeglicher Situation mit den Pferden und am Stall. Ganz toll sind sie auch für alle, die unterrichten oder auch fürs Zuschauen bei Veranstaltungen und Kursen. Denn längere Zeit stehen oder sitzen im Winter ist damit kein Problem mehr! Das Reiten in den Overalls finde ich gewöhnungsbedürftig, egal bei welchem Modell. Eine gemütliche Runde ausreiten: Kein Problem! Das ist sogar super gemütlich im Reitoverall. Zum richtigen dressurmäßigen Reiten ziehe ich persönlich den Overall aus. Aber davor, zum Putzen und fertig machen ist er Gold wert. Und man selbst  geht mit warmem Körper aufs Pferd,  ist dadurch schon geschmeidiger. Das ist super.  Die Overalls unterscheiden sich bezüglich des Reitbesatzes übrigens stark.

 

3. Wie gut kann man Reitoveralls waschen?

Klar kann man sie waschen. Bezüglich der Wasserdichte nach dem Waschen ist es so ähnlich wie mit Outdoor-Pferdedecken: Über die Jahre verlieren sie dadurch an Dichtigkeit. Wie schnell, ist markenabhängig. Ich habe mich auch mit Profis in Bezug auf Reitoveralls unterhalten. Ein Tipp von einer Islandpferde-Trainierin, die ganz viel mit diesen Overalls unterwegs ist: Zwei Stück nutzen. Einen für Außentermine, einen für daheim. Damit hat man einen sauberen, guten und einen, der für daheim auch nicht ganz so oft in die Wäsche muss.

Der Winter-Reitoverall von Karlslund. Foto: Franzi Schmitz

4. Was muss ich bei den Größen beachten?

Superwichtig: Wenn Dir der Anzug beim normalen Stehen und Gehen von der Beinlänge her optimal passt, dann rutscht das Hosenbein beim Reiten etwas hoch. Kein Problem für alle, die mit Stiefeln reiten. Nicht schön für diejenigen, die Schuhe oder Stiefeletten tragen. Bei manchen Marken kann man längere Beine bestellen. Wenn man also möchte, dass das Hosenbein bis zum Schuhbeginn im Sattel reicht, dann muss man den Overall so bestellen, dass er beim Stehen und Gehen üppig sitzt, also etwas schoppt-.

 

5. Wie geht man damit auf die Toilette?

Die Frage kommt häufig und es ist für manche sogar ein Grund, keinen zu kaufen. Ich kann das nicht so nachvollziehen, dann man macht einfach einen Reißverschluss auf, zieht den Overall runter, hält die Ärmel weg vom Boden und kann ganz normal aufs Klo gehen. Es ist nicht so umständlich, wirklich. Für Männer ist es noch einfacher, zwei der drei Modelle haben nämlich einen 2-Wege-Reißverschluss vorn.

6. Was ist der Unterschied zu Skihose und Winterjacke?

Skihose und Winterjacke war vor dem Test meine Winterbekleidung. Ich finde die Overalls noch wärmer, da es keine Kältebrücke gibt. Und man ist nicht ganz so schlimm als Michelin-Männchen damit unterwegs. Für mich ist das schnelle An- und Ausziehen auch ein wichtiger Punkt. Das geht mit eine Overall einfach viel schneller als mit der Kombi Skihose plus Jacke.

 

Der neue Adventskalender für Pferdemenschen Volume III ist da

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Ab jetzt könnt Ihr ihn bestellen: Den Adventskalender für Pferdemenschen. Seit drei Jahren gibt es ihn, jedes Jahr in einer neuen Version. Die Idee für diesen Pferde Adventskalender war: All das, was den Blog ausmacht, einmal im Jahr zum Anfassen herauszubringen. Als wunderschönen Pferde-Adventskalender für Erwachsene.

Adventskalender Pferde

Es ist ein Tischkalender zum Aufstellen. Erdacht, konzipiert, designt und gedruckt in Deutschland.

Der schönste Pferde Adventskalender für Erwachsene

Eignet sich natürlich prima als Geschenk für Pferdemenschen (deshalb heißt er ja auch so, wie er heißt). Oder an sich selbst! Im Kalender findet Ihr Ausbilder und Reiter, die mich in 2019 inspiriert haben.

Zum Beispiel Dressurausbilderin Anja Beran, die wunderbare Claudia Butry, Lisa Röckener, die mich immer wieder zum Staunen bringt und die grandiosen Horsemanship-Ausbilder Ian Benson und Sarah Brummer. Springreiterin Isabelle Gerfer und Elaine Butler, mit der wir Sitzkurse veranstalten und Sara Oliveira, die Enkelin des großen Nunos, die mehrfach im Jahr zu uns kommt um zu unterrichten.

Mit Fotos von hervorragenden Ausbildern & Fotografen

Ganz besonders ist auch die Auswahl der Fotografen in diesem Jahr: Diana Wahl hat den Titel fotografiert, Maresa Mader hat ein Bild ihrer fantastischen Serie „Lichtritte“ zur Verfügung gestellt. Klara Freitag ist natürlich dabei, dazu noch Julia Roßner, Timm Conrads und Franzi Schmitz. Und es ist auch eine besondere Seite von Illustratorin Nora Smith von Das gestiefelte Pferd dabei!

Nachhaltig aus diesen Gründen

Das Papier ist sehr dick, so dass Ihr die Seiten zum Beispiel auch später als Karten oder Geschenkanhänger nutzen könnt. Da kein Jahr auf dem Kalender aufgedruckt ist, könnt Ihr ihn immer wieder verwenden. Also falls Ihr es schafft, den nächsten neuen Kalender nicht zu nehmen! Der Pferde Adventskalender wird nicht in einer riesigen Online-Druckerei gedruckt, sondern lokal in einem Familienunternehmen. Er kostet 18,95 Euro bei mir im Shop.  Da zeige ich Euch schon fünf Innenseiten des Adventskalenders für Pferdemenschen. Viel Freude mit diesem guten Stück!

P.S.: Herzlichen Dank an die Partner des Adventskalenders! Diese Marken präsentieren ihn in diesem Jahr: Olimond BB, wehorse, euroriding, Equimero und Kudamono. Herzlichen Dank für Euer Vertrauen.