Weide & Heu: Das natürliche Pferdefutter

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Es wächst! Unser wichtigstes, natürliches Pferdefutter: Das Gras. Ihr kennt den Flaschen-Test? Erst wenn das Gras so hoch ist wie eine Bierflasche, ist der Zeitpunkt zum Anweiden gekommen. Klingt einfach, die Regel. Ich bin mal über meine große Weide gelaufen und hab mal geschaut. Dabei habe ich Stellen gefunden, die mir so gerade bis zum Knöchel gingen und Stellen, wo das Gras bis Mitte Schienbein wuchs.

Schuhe auf Pferdewiese, Gras kurz, Pferdefutter

So kurz ist das Gras an manchen Stellen noch Anfang Mai.

Kniehohes Gras im Vordergrund, Merkmal für gutes Pferdefutter.

Und so schön lang ist es auf anderen Stellen der Wiese schon. Die Höhe des Grases kann also nicht mein alleiniger Hinweis sein, wann ich die Pferde auf die Weide lasse.

 

Und nun? Da hilft mir die Bierflaschenregel nicht wirklich. Deshalb orientiere ich mich zudem an der Nachttemperatur: Diese Woche werden es endlich mal plus 7, 8 Grad nachts. Das ist für mich der Startschuss zum Anweiden. Denn jetzt werden die Fruktanwerte im Gras langsam unbedenklicher, als wenn es nachts noch viel kälter ist. Bisher gab es noch Nachtfrost oder zwei, drei Grad nachts. Wenn es kalt ist, speichert Gras ein statt zu wachsen: Der Fruktangehalt im Gras steigt und das ist eben gefährlich fürs Pferd, im schlechtesten Fall droht eine Rehe, im günstigsten belastet es halt nur den Stoffwechsel ohne große Folgen. Daher geht es bei mir jetzt erst langsam los mit dem Anweiden. Gerade sind die Pferde 30 Minuten täglich draußen, das wird demnächst verdoppelt.

Wie das Mineralfutter & Deine Weide zusammenpassen

Tatsächlich ist Gras nicht gleich Gras. Und Weide nicht gleich Weide. So richtig verstanden, was mit meinem Gras und Heu so los ist, was ich darin an Nährstoffen reichlich hab und was zu wenig, habe ich erst durch Bodenproben und Heuanalysen. Ich kann das nur empfehlen: Auf einmal macht Vieles Sinn. Weshalb welches Mineralfutter zum Beispiel gut passt. Oder warum ein bestimmtes Spurenelement reichlich da ist – im Boden wie im Heu. Zink ist zum Beispiel bei mir gut da, da brauche ich gar nicht viel supplementieren. Aber Kupfer ist wenig vorhanden – deshalb muss ich darauf achten, ein Mineralfutter zu nehmen, dass da ganz ordentliche Werte hat. Ich wechsele tatsächlich immer mal wieder. Aber so viele Mineralfutter mit gut Kupfer drin gibt es nicht – man kann es natürlich auch als Monopräparat zum Basis-Mineralfutter ergänzen.

Zuckergehalt im Heu

Aber nicht nur wegen des Mineralstoffbedarfs haben die Heuanalysen Sinn gemacht. Hätte ich meine zwei Heuchargen nicht analysieren lassen, wäre ich in eine Zuckerfalle getappt. Denn trotz idealem Schnittzeitpunkt (spät im Juni, gemäht ab mittags) und langem Blatt mit Fruchtständen, also alles Merkmale für gutes Pferdeheu mit tendenziell weniger Zucker, war da ordentlich was drin in meinem ersten Schnitt. Erinnert ihr Euch an den unglaublich trockenen Sommer im vergangenen Jahr? Was dann mit Gras passiert, erklärt es: Es ist gestresst, es wächst wenig, es lagert Stoffe ein statt diese ins Wachstum zu stecken. In Form von Fruktan. Dazu war das Heu sehr proteinarm. Ich habe daher zwei Heuchargen gemischt, genau abgewogen um nicht zu viel zu geben und Protein zugefüttert. Das hat ganz gut funktioniert!

Meine zweite Charge ist übrigens so fünf, sechs Kilometer entfernt geerntet worden. Diese Werte sind relativ ähnlich zu meiner ersten Charge. (Es ist dadurch unterschiedlich, dass ich bewusst zweiten Schnitt zugefütttert habe, um eine weichere Struktur zu erreichen, was sich positiv auf die Magen-Darm-Flora ausgewirkt hat). Das fand ich interessant und habe nachgeforscht: Ja, tatsächlich sind die Spurenelement-Werte aus einer Gegend meist sehr ähnlich. Da tut sich nicht viel. Unterschiede gibt es jedoch in den Proteinwerten, Zuckerwerten, Kaloriengehalten und dem Rohfaseranteil.

Natürliches Pferdefutter

Über diesem Text steht Werbung, und das daher, da Lexa sich gewünscht hat, in diesem Text erwähnt zu werden. Worüber ich mich freue, denn das ist eine der Marken, die ich immer mal wieder auf dem Futterplan meiner Ponys stehen habe. Ich finde das Preis-Leistungsverhältnis sehr ordentlich und der Leitspruch Natürliches Pferdefutter ist ziemlich nah an dem, was sich gerade sehr viele Menschen wünschen! Da ich auf Bio-Weideland stehe, ist mir die Bio-Futterlinie auch echt viel wert, es ist nämlich wirklich immer noch nicht einfach, in diesem Bereich gute Produkte für Pferde zu finden.

Pferdefutter analysiert: Was Heuanalysen kosten

Auf Instagram habe ich schon mal häufiger von den Heuanalysen erzählt und oft kam die Frage: Was kostet das und wo machst Du das? Es gibt diverse Labore, denen man Heuproben senden kann. Ich nutze aktuell vor allem die LKV Sachsen, obwohl ich in NRW lebe. Sie sind günstig und schnell, das finde ich gut. Für eine komplette Heuanalyse mit Spurenelementen und Fruktanwerten habe ich das hier gezahlt, Stand 2020/2021:

 

Vollanalyse Grundpaket Pferd (Silagen, Heu)     30,00 €
(TS, RA, pcvRPr, Rfa, Rfe, Stärke, Zucker, nRPr, Energie, Hinweise)
Wasserlösliche Kohlenhydrate                   31,00 €
(Saccharose, Fruktose, Fruktane und Glukose)

 

Untersuchung auf Hefen und Schimmelpilze                 29,00 €
(auf produkttypische und verderbnisanzeigende Mikroorganismen)

 

Mineralstoffpaket P5 (Ca, P, Na, Mg, K)   25,00 €
Mineralstoffpaket P11 (Ca, P, Na, Mg, K, Cl, S, Cu, Zn, Mn, Fe, DCAB)           30,00 €

 

Um Heu dahin zu senden, nimmt man mehrere Proben (Am besten tief aus den Ballen) und mischt diese. Dann tütet man so 300 bis 500 Gramm ein und sendet diese ans Labor. Die Ergebnisse kommen per E-Mail.

 

Ich werde auf jeden Fall auch mein neues Heu 2022 analysieren lassen, allerdings diesmal ohne Spurenelemente – diese verändern sich nämlich nicht grundlegend von Jahr zu Jahr. Hat man die einmal, kann man einige Jahre darauf zurückgreifen. Protein-, Rohfaser- und Zucker-, Fruktangehalt sind weit größeren Schwankungen ausgesetzt, das muss man wissen und beachten.

Kotwasser & Rohfasergehalt im Heu

Noch etwas sehr Spannendes zum Rohfasergehalt: Ich habe mich lange mit immer mal wieder Kotwasser bei der Stute geplagt. Es gab immer wieder Gründe: Bakterien im Wasser, Stress mit dem Nachbarpferd, Reaktion auf Luzernehäcksel. Sie ist einfach ein Typ, der über den Darm anzeigt, wenn irgendwo etwas in Disbalance gerät. Ich habe viel probiert, etliche Sachen gekauft und gefüttert und immer wieder akute Situationen abwenden können. Aber so richtig erfolgreich bin ich erst, seit ich in einem Forum über eine Aussage gestolpert bin, dass der Rohfasergehalt im Heu nicht zu hoch sein darf, es dann zu Kotwasser kommen könnte. Genau das war der Punkt, nach dem ich so lange suchte! Seit ich mein langstieliges Pferdeheu mit weichem zweiten Schnitt mische, ist alles viel besser (ich traue mich nicht, weg zu schreiben, weil bloß kein Schicksal herausfordern!).

Das waren meine Ahhhhs! und Ohhhs!, meine Lernschritte zuletzt. Wie war’s bei Euch? Habt Ihr ähnliches dazugelernt in Sachen Fütterung, Heu & Weide?

 

 

Reitkurse in NRW 2020

Aktualisiert im August 2020!

Hier sind die  Termine und zwar ab Herbst auch wieder vor Ort und nicht nur online:

17.2. Fütterungskurs mit Conny Röhm (Aachen), Thema: Weidemanagement & Gräser, 19-22 Uhr, 49 Euro > fand noch vor Ort statt

17.4. Gymnastik für Reiter mit Claudia Butry, (Gut Charolie, B, bei Aachen, 19-20.30 inkl. Pause, 19 Euro > ausgefallen wegen Corona

18.-19.4. Dressurkurs inklusive Elemente aus der Bewegungslehre/Neuroathletik mit Claudia Butry (Gut Charolie, B, bei Aachen), 2 Tage, 300 Euro plus Paddockgeld für Reiter, 60 Euro für Zuschauer > ausgefallen wegen Corona

27.4. Fütterungskurs mit Conny Röhm (Aachen), Thema: Leichtfuttrige Pferde gut versorgen, 19-22 Uhr, 49 Euro > Online-Kurs wegen Corona

27.-28.5. Sitzschulungskurs mit Elaine Butler (Gut Charolie, B, bei Aachen), 300 Euro plus Paddockgeld für Reiter, 60 Euro für Zuschauer, > verschoben in den Herbst aufgrund von Corona

6.9. Ganztägiger Fütterungskurs mit Conny Röhm (Aachen), Thema: Mineralfutter und Basisversorgung Pferdefütterung, 11-18 Uhr, 99 Euro, findet vor Ort mit Masken statt!

12.-13.9. Dressurkurs inklusive Elemente aus der Bewegungslehre/Neuroathletik mit Claudia Butry (Capitelshof Titz), 300 Euro plus Boxen- oder Paddockgeld für Reiter, 60 Euro für Zuschauer

xx.10.  Sitzschulungskurs mit Elaine Butler (Gut Charolie, B, bei Aachen), 300 Euro plus Paddockgeld für Reiter, 60 Euro für Zuschauer, > Ersatztermin für April aufgrund von Corona, genaues Datum folgt

 

Bisher wurden alle Kurse vom VFD als Fortbildung für Übungsleiter anerkannt. Auch die Theorieteilnahme als Zuschauer wird anteilig angerechnet.

Friedliche, gute Lernatmosphäre steht im Vordergrund, genauso wie positive Einstellung zum Pferd. 

 

Häufige Fragen zu den Kursen

Was ist das Besondere daran?
Philippa, mit der ich die Kurse organisiere, und ich sind häufig hunderte Kilometer zu Reitkursen gefahren. Irgendwann haben wir gesagt: wir wollen das selbst ausrichten, und zwar so, dass es rundherum schön ist. Wie genau wir das meinen, habe ich HIER aufgeschrieben.

Was kostet das?
Kosten: 300 Euro aktive Teilnehmer (alles inkl. belgischer Mwst. von 21 Prozent) plus Paddockgeld vor Ort/ 60 Euro Zuschauer fürs Wochenende / 35 Euro Zuschauer für einen Tag.

Wo findet das statt?
Zwei Kursorte haben wir 2020, das ist einmal Philippas Gut Charolie in Eynatten, Belgien. Mit Philippa organisiere ich ja die Kurse, ohne sie ging nix oder weit weniger!  Gut Charolie befindet sich zehn Minuten von Aachen, NRW und den bisher von uns genutzen Reithallen entfernt. Der zweite Kursort ist der Capitelshof in Titz, NRW. Eine gute Lage für alle aus dem Kölner, Dürener, Düsseldorfer und natürlich auch Aachener Raum. Die Fütterungskurse finden in Aachen-Süd statt

Wie melde ich mich an?
Schreibe eine Mail an mail(ät)rosinenundschwarzbrot.de!

Wie sind die Pferde untergebracht?
Auf Gut Charolie in Paddocks. Auf dem Capitelshof wahlweise in Paddocks, Boxen oder im Offenstall. Es gibt bis zu 10 kg Heu/Tag inklusive, bitte Kraftfutter selbst mitbringen. Misten und Wasserversorgung macht jeder für sein Pferd selbst.

Was gibt’s da zu essen?
Bei uns bringt jeder Zuschauer und aktiver Teilnehmer etwas für’s Mittagsbuffet mit. Das klappt supergut, und es ist immer sehr lecker und reichhaltig! Antipasti, Salate, Quiche, Käseplatten, Suppe, Obstsalat, Torte, Schokomuffins, sowas!

Reitoverall im Test: Der HGG Coldy

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Fotos: Klara Freitag

 

HGG Coldy Reitoverall

Der Reitoverall von HGG Coldy in Größe S mit langem Bein.

 

Hier kommt sie, meine Rettungskapsel in den letzten Wochen: Der Reitoverall von HGG namens Coldy. Er hat mich beschützt vor Regen, Sturm, Matsche, war das Ding, das ich kurz nach dem Weihnachtsessen noch überstreifte, um die Pferde im Dunkeln zu füttern. Das, was mich warm hielt bei Erkältung plus 5 Grad, Nieselregen und zwei Stunden Kinderunterricht draußen.

Und das jedes Mal mit dem Gefühl, völlig beweglich zu sein und nicht wie ein Michelin-Männchen auszusehen. Da ich den Anzug aber in feuerwehrrot habe, bin ich mehrfach auf ihn angesprochen worden: „Wo ist denn Deine KFZ-Werkstatt?“ oder „Team Ferrari?!“ hieß es da. Das fand ich so halbgut. Nun denn.

Seine harten Fakten: 339,90 Euro kostet er direkt beim deutschen Hersteller HGG. Damit ist er etwas günstiger als der teuerste Overall im Test. Es gibt ihn in ganz vielen Farben, von Royalblau über Pink bis zu verschiedenen Blautönen und eben dem Rot (hier siehst Du alle Farben).

Reitoverall HGG

Im Test als Selbstversorger musste er in allen Situationen ran: Der Reitoverall von HGG namens Coldy.

Vorteile des Reitoveralls HGG

Die Vorteile des Anzugs sind für mich persönlich vor allem die Bewegungsfreiheit, die Wärme ohne dick ausgestopft auszusehen oder sich so zu fühlen. Er hielt immer dicht, alle Reißverschlüsse sind wassergeschützt. Es steht war nur wasserabweisend drauf, auf der Herstellerseite, aber bei mir waren sie auch bei starker Wasserbegegnung astrein dicht!

HGG Coldy

Im Selbstversorgeralltag hat er alles gut gemeistert, der HGG Coldy Reitoverall.

 

Größen sind mit und ohne Bauchzugabe bestellbar

Ich habe die Version mit langem Bein, die zehn Euro mehr kostet als die Normalvariante, was sich für mich bewährt hat. Ich bin 1,70m groß und hatte bei den anderen Testoveralls die Erfahrung gemacht, dass sie im Gehen passen, aber auf dem Pferd hochrutschen. Daher habe ich den Coldy mit langem Bein genommen. Dieser hier ist mir jetzt beim Laufen jetzt etwas lang, aber ist ideal lang auf dem Pferd. Da er Druckknöpfe unten zum Einstellen des Hosenbeins besitzt, ist die Länge kein Problem: Ich reguliere die Weite unten so, dass die Hose nicht nach unten rutschen kann. Das ist ein Vorteil dieses Modells: Dass man es mit etwas Bauchweite (plus 6 cm), mit mehr Bauchweite (+ 12 cm), normal und auch in verschiedenen Beinlängen bestellen kann.

HGG Reitoverall

Unübersehbar: Ich bin die in Rot mit dem schwarzen Hintern.

 

Absolut hervorzuheben ist die Wassersäule von phänomenalen 10.000 mm des Reitoveralls. Zudem wird mit der Atmungsaktivität beim Hersteller HGG geworben – der Anzug habe 10.000 g/m/24 h im Gegensatz zu günstigen Exemplaren, die nur auf ein Zehntel dieser Leistung kämen. Mit dieser Kennzeichnung kenne ich mich nicht aus, kann nur sagen: Im Alltag hat er sich bewährt, geschwitzt habe ich darin echt selten.

HGG Coldy Erfahrungen

Die Handytasche des HGG Overalls hat zwei Einschübe, sie ist gepolstert. Das soll verhindern, dass das Handy kalt und funktionslos wird, passiert bei iPhones und Kälte leider schon mal.

 

Nachteile des Reitoverall HGG Coldy

Gestern, als ich den Parcours für meine Reitkinder abbaute, fragte mich eine Kollegin: „Nervt Dich das Rascheln nicht?“. Sie meinte das Schleifen des Stoffes, wenn die Beine aneinanderkommen beim Gehen.  Ich höre es tatsächlich kaum noch. Der Stoff ist jedoch sogar am raschelärmsten von meinem drei getesteten Overalls. Eine andere Reitbekannte erzählte mir, dass sie sich bisher gegen den HGG entschieden hätte, da er keinen Schneefang unten besitzt. Mich nerven Schneefänge eher, ich finde es gut, dass er zwar Gummizüge zum unten halten in den Hosenbeinen festgenäht hat, aber keine zweite Schneefang-Schicht. Ich finde den Schnitt richtig gut. Das Farbdesign jedoch nicht so der Brüller. Es sieht eben sehr nach konventioneller Workwear aus. Ich arbeite in meinem Büro neben einer Modedesignerin, die Sportmode konzipiert und Motorradkleidung. Daher sehe ich immer, was es da Neues gibt auf den Messen und kann mir da echt noch was Schöneres für Reitoveralls vorstellen! Das gilt allerdings für alle drei gezeigten Modelle. Vielleicht wollt ihr da nochmal ran, HGG?

HGG Coldy Reitoverall Beinabschluss

Der Beinabschuss ist vom Material her verstärkt und man kann die Weite gut regulieren. Hier habe ich den Abschluss offen, man kann ihn enger machen.

 

Weitere Ausstattung des Coldy Reitoveralls von HGG

Die Kapuze lässt sich sehr gut einstellen, so dass sie am Kopf bleibt, ohne die Sicht einzuschränken. Wenn Du sie nicht brauchst, rollst Du sie in den Kragen ein. Eine praktische und schöne Lösung! Die Ärmel haben innenliegende Bündchen aus dünnem Neopren-Stoff, was ich sehr angenehm finde und sind per Klettverschluss nochmals verstellbar. Die Beine haben Reißverschlüsse, was das An- und Ausziehen erleichtert. Gerade, wenn man ihn wie ich mit Stiefeln kombiniert. Warum so viele Overalls vorn am Körper Reißverschlüsse haben, die man von oben UND unten  öffnen kann, ist mir nicht klar (ich bin aber auch kein Mann!). Es gibt Reißverschlüsse unter den Armen, die man öffnen kann, wenn es da mehr Kühle braucht. Reflektierend sind einzelne Paspeln am Overall, zum Beispiel am oberen Rücken, sieht man auf dem folgenden Bild ganz gut.

HGG Reitoverall

Den Schnitt des HGG Reitoveralls finde ich schön, da er einen angenehmen Abschluss am Hals hat und auf Figur sitzt.

HGG Reitoverall Coldy

Die Beine können seitlich per wasserabweisendem Reissverschluss geöffnet werden.

Reitoverall HGG

Bára mag mich wohl auch in Rot. Was ich schöner fände: Wenn die Stoffe an Knie und Gesäß nicht so arbeitermäßig farblich abgesetzt wären. Hat seinen Sinn, natürlich: Das ist ein besonders abriebfester Stoff namens Cordura.

Fazit Erfahrungsbericht HGG Reitoverall Coldy

Für mich hat er sich im Alltag total bewährt! Er trägt sich gut und durch die Taillierung sieht er auch gut aus. Wünschen würde ich mir noch Hosenträger, damit man ihn abstreifen kann an den Ärmeln, wenn es warm wird. Übrigens hat er ein sehr überraschendes Ergebnis im Dusch-Test geliefert. Ich habe nämlich die Wasserdichte aller Reitoveralls unter der Dusche getestet. Das werdet ihr bald hier im Blog lesen können. Für mich ist der HGG Reitoverall Coldy eine gute Wahl für alle, die eben beides mit dem Overall machen möchten: Pferde versorgen und reiten. Er ist hochpreisig – und sein Geld wert. In den Test genommen habe ich diesen Reitoverall übrigens, weil er mir von Profi-Islandpferdereitern empfohlen wurde. Und da ist sie ja, die Keimzelle der Overall-Liebe, bei den Islandpferdereitern. Aber ich möchte auch nicht mehr drauf verzichten, auch wenn ich Reitponys habe. Für Selbstversorger und für alle, die viel draußen sind mit Kindern, in Kursen häufig zu Gast sind und oder als Zuschauer in Hallen rumhocken, ist er wirklich eine gute Partie.

Reitoverall im Test: Der Karlslund Winter Reitoverall

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Fotos: Franzi Schmitz

Der Karlslund Reitoverall ist mit am längsten auf dem Markt und hat auf jeden Fall treue Fans! Mir haben nämlich schon auf Instagram Leser geschrieben, dass sie diesen Overall lieben und dass das doch sicherlich der Beste unter den getesteten Reitoveralls sei!

 

Karlslund Reitoverall: Klassiker mit aufwendigen Raffinessen

Sagen wir so: Er hat Fähigkeiten, die kein anderer Reitoverall in meinem Test hatte. Er ist durchdacht und hochwertig und für jede Schandtat bereit. Ob Reiten oder Heu schleppen, Abäppeln oder Unterrichten: Er kann das alles. Und zwar ohne, dass Du Dich ausgestopft fühlst. Das Material ist nämlich recht dünn und dennoch sehr warm. Mit 359,33 Euro ist der Karlslund-Reitvoerall der teuerste Overall zum Reiten im Test.

 

Hilft, wenn es im Reitoverall zu warm wird: Die Hosenträger

Was ich am Tollsten an diesem Reitoverall finde: Er hat Hosenträger. Breite, angenehme, elastische Hosenträger, die man fast kaum spürt. Sie sind wahnsinnig praktisch! Denn sobald es zu warm wird, und das passiert immer wieder in dicken Schnee- und Reitoveralls, kann man einfach den Reißverschluss aufmachen, aus den Ärmeln schlüpfen und das Oberteil herunter baumeln lassen. Dank der Hosenträger bleibt der Overall, wo er hingehört. Ein riesiger Pluspunkt! Den man wahrscheinlich erst zu schätzen weiß, wenn man schon mal öfters in Reitoveralls unterwegs ist.

Adventskalender für Pferdemenschen

Schau Dir die Innenseiten an, indem Du auf das Bild klickst.

Karlslund: Verschweißte Nähte und kuschelige Taschen

Der Winterreitoverall von Karlslund ist sehr gut verarbeitet. Alle Nähte sind verschweißt und die Reißverschlüsse abgedichtet. Er ist sehr durchdacht, zum Beispiel haben alle Reißverschlüsse Bändchen, die man dadurch auch mit kalten Fingern noch gut nutzen kann. Die Taschen sind alle gut platziert und besonders kuschelig: Sie sind aus weichem, hautangenehmem Fleece.

Reitoverall Karlslund

Kuschelige Taschen: Da greift man gerne hinein!

Karlslund Reitoverall Hose seitlich öffnen

Praktisch: Durch einen langen Reißverschluss lässt sich der Karlslund Reitoverall seitlich am Bein weit öffnen.

 

Reflektorstreifen sind dezent eingearbeitet. Die Bündchen an den Armen sind weich, enganliegend und man spürt die Qualität. Der Overall hat einen Gürtel, den ich praktisch fand, damit die Hose nicht zu tief rutscht. Das ist mir nämlich manchmal bei diesem Overall passiert. Der Besatz ist aus Kunstleder, das sich hochwertig anfühlt. Die Beinlänge ist auf das Gehen ausgelegt. Beim Reiten rutschten mir die Beine hoch. Mit Reitstiefeln war das kein Problem, sah aber etwas gewöhnungsbedürftig aus. Idealer fände ich, wenn man Langgrößen für die Beine bestellen könnte.

Karlslund Reitoverall

Jeder Reißverschluss ist abgedichtet beim Karlslund Reitoverall.

Winterreitoverall Erfahrungen: Sehr gute Bewegungsfreiheit

Prima fand ich die Bewegungsfreiheit im Oberkörperbereich: Der Overall ist großzügig geschnitten und da der Stoff nicht aufträgt, hatte ich immer das Gefühl, mich super bewegen zu können. Er hat natürlich auch Schneefänge an den Beinen und man kann ihn sehr weit seitlich öffnen. Ein sehr praktisches Teil!

Reitoverall Karlslund

Reitoverall Karlslund: Einer für alle Aktivitäten rund ums Pferd!

Karlslund Reitoverall: Für aktive Pferdemenschen der richtige Reitoverall

Ideal finde ich den Winterreitoverall Karlslund daher für alle, die viel draußen werkeln: Offenstallbesitzer, Selbstversorger, Leute, die neben dem reinen Reiten auch anpacken müssen. Egal, was ich darin getan habe, ich habe mich beweglich und wohl gefühlt. Dadurch, dass er nicht so dick gefüttert ist, hat er eine hervorragende Bewegungsfreiheit. Den Motorrad-Style des Reitoveralls muss man mögen. Manche fanden gerade das toll, ich würde mir eine weiblichere Version als Design wünschen. Für mich ist ein Manko, dass die Hosenbeine auf dem Pferd nicht ganz so lang sind. Das ist allerdings bei dem zuvor getesteten Krämer Fengur Aki genauso. Übrigens rascheln auch beide Reitoveralls etwas, wenn man sich bewegt  – wer Pferde hat, die darauf reagieren, sollte das wissen.

Das Material verspricht eine hohe Wasserfestigkeit

Mit einer Wassersäule von 10.000 mm verspricht Karlslund bei diesem Overall zum Reiten eine sehr hohe Wasserdichte. Die Wasserdichte habe ich übrigens unter der Dusche an allen Modellen getestet! Diesen Test gibt’s erst zum Schluss hier zu lesen, wenn ich Euch die einzelnen Modelle alle vorgestellt habe. Als nächste Folge lest Ihr meinen HGG-Reitoverall-Test. Schon im Blog findest Du den Test des günstigeren Reitoveralls von Kraemer, Fengur Aki,  hierDu willst einen Reitoverall kaufen? Dann erst mal lesen: Hier findest Du die wichtigsten Tipps für die Auswahl der Reitoveralls.

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P.S.: Hast Du schon Deinen Adventskalender für Pferdemenschen Vol III bei mir bestellt? Und den grandiosen Trainingskalender für Pferdemenschen? Der ist ein sehr hilfreichstes  Tool für das neue Jahr mit Deinem Pferd!

Gewinne einen Adventskalender & einen Trainingskalender

Exklusiv für wehorse-Newsletter-Abonnenten

Herzlich willkommen im Blog a life with horses!

Ich schenke Euch etwas: 2 Pakete mit je einem Adventskalender und einem Trainingskalender für Pferdemenschen. Wie das geht, steht weiter unten.

Dieses Gewinnspiel ist exklusiv für wehorse-Newsletter-Abonennten (wer schnell noch Abonnent werden will, macht das hier!). Viele von Euch kennen mich schon durch die Blogartikel auf wehorse. Was einige noch nicht wissen: Ein Mal im Jahr gibt es alles, was den Blog ausmacht, auch zum Anfassen, in echt: Als Adventskalender für Pferdemenschen. Voll mit Inspirationen, wunderschönen Bildern und Gedanken rund ums Zusammensein mit dem Pferd und ums Reiten.

Den könnt Ihr gewinnen, gemeinsam mit dem Trainingskalender für Pferdemenschen 2020. Das ist ein Kalender für den Spind oder die Sattelkammer, in den Du alles, was Du mit Deinem Pferd machst, eintragen kannst. Beide von mir erdacht, mit großartigen Designerinnen umgesetzt und mit hervorragenden Pferdeleuten und wunderschönen Pferden darin.

Lisa Röckener auf Valoo im Adventskalender für Pferdemenschen. Kalenderfoto: Julia Roßner. Foto: Klara Freitag

Lisa Röckener auf Valoo im Adventskalender. Kalenderfoto: Julia Roßner. Foto: Klara Freitag

 

Mit Anja Beran & Claudia Butry: Der Adventskalender für Pferdemenschen

Der Adventskalender  ist ein Tischkalender mit Bildern von Anja Beran, Claudia Butry und  anderen guten Reitern und Ausbildern, die den Blog und die Kurse zum Blog hier so prägen. Da oben siehst Du zum Beispiel Lisa Röckener mit ihrem Valoo, fotografiert von Julia Roßner (warum Lisa drin ist? Nutze mal die Suchfunktion, dann siehst Du, wo sich unsere Wege kreuzen!). Unten ist ein Bild von Anja Beran zu sehen, aus der großartigen Serie „Lichtritte“ von Maresa Mader. Viele Bilder aus dem Kalender sind von den besten Fotografinnen ihres Fachs: Diana Wahl und Maresa Mader zum Beispiel.

Bild von Anja Beran im Adventskalender für Pferdemenschen

Anja Beran im Adventskalender für Pferdemenschen. Kalenderfoto: Maresa Mader Foto: Klara Freitag

 

Für Dein eigenes Reiten: Der Trainingskalender für Pferdemenschen

Der Trainingskalender für Pferdemenschen 2020 ist ein nützliches Tool für Deine eigene Trainingsplanung. Er hat pro Monat die Rubriken Ziele-Plan-Ergebnis. Zudem kannst Du nach Symbolen jeden Tag flott eintragen, wie Deine Zeit mit Pferd war. Dafür gibt es die Symbole Gefühl-Zeit-Trainingsart-Intensität. Das hilft Dir, Dein Trainingsjahr 2020 zu strukturieren und Dir einen Überblick zu verschaffen, was Du mit Deinem Pferd so tust!

Trainingskalender für Pferdemenschen 2020

Trainingskalender für Pferdemenschen 2020

Wie Du gewinnen kannst:

Schreibe in die Kommentare (das Feld dafür findest Du in der Nähe der Überschrift) zwei Dinge:

  1. Was ist Dein Lieblingsfilm oder Lieblinsausbilder auf wehorse?
  2. Welches Thema oder welchen Ausbilder würdest Du Dir zudem auf wehorse wünschen?

Unter allen Kommentaren werden 2 Pakete mit jeweils einem Adventskalender und einem Trainingskalender ausgelost. Dieses Gewinnspiel ist exklusiv für wehorse-Newsletter-Abonennten. Das Gewinnspiel startet am 22.11.2019 um 13 Uhr und endet am 24.11. um 20 Uhr. Die Gewinner werden in den Kommentaren abends am 24.11. bekannt gegeben! Alle genauen Gewinnspielbedingungen findest Du HIER. Natürlich prüfen wir, ob die Gewinner tatsächlich Newsletterabonennten von wehorse sind. Für alle anderen: Die Kalender gibt’s hier im Shop zu kaufen. Ein schönes Geschenk für sich selbst & andere!

Viel Glück wünscht Euch: Jeannette

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