Pferde haben: Über das soziale Gewissen der Reiter.

Letztens hatte ich einen Chat mit einer Followerin auf Instagram, über den ich seit Wochen nachdenke. Es war kein schöner, eher eine Diskussion. Den Anlass weiß ich gar nicht mehr, aber was sie sinngemäß schrieb war:

„Manche sind sich nicht bewusst, in welcher privilegierten Lage sie sind.“

Sie meinte damit mich und meine Follower. Ich fand das erst ganz schön daneben. Ich habe keinen Kanal, um den es nur um puren Luxus, ständig neueste Outfits und Statussymbole geht.

Frau streicht Pferd über den Kopf.

Unser Pony Chamonix und ich. Foto: Klara Freitag

 

Die Followerin arbeitet im sozialen Bereich und hat Klienten, die echte Existenzprobleme haben. Natürlich ist die Fallhöhe da immens. Nach dem ersten Ärger verflogen war – „wie kann mich bitte jemand so wahrnehmen?“, habe ich aber immer wieder daran denken müssen.

Das Soziale Gewissen der Reiter

Unterm Strich stimmt das ja: Ich lebe in einem sicheren Land. Ich habe ein Dach über dem Kopf, genug zu essen, Arbeit, ich habe sogar eine Leidenschaft, die ich ausleben kann, mehrere sogar, Tiere, Menschen, die mir gut tun, um mich herum. Das ist nicht selbstverständlich. Aber der finanzielle Aspekt bleibt. Selbst wenn ich nicht in einem Stall mit Goldgeschnörkel, Empfangszimmer mit Kamin und etlichen Angestellten stehe: Ich gebe viel Geld aus für Pferde. Schon immer.

Wie alle, die Pferde haben.

Wie teuer ist ein Pferd? Und was könnte man stattdessen Gutes damit tun?

Bei wehorse drüben habe ich übrigens gerade aufgeschrieben, wie viel ein Pferd pro Monat kostet. Habe ich auch mal einem Chefredakteur als Thema vorgeschlagen, mit Deutschlandkarte und Boxenpreisen dazu. Finde ich nämlich extrem spannend. „Das will doch keiner wissen!“ sagte der jedoch, „das ist ja gruselig!“ Wir mussten beide lachen, am Telefon, als er das sagte. Er hat nämlich ziemlich viele Pferde zuhause stehen. Augen zumachen also.

Pferd statt Eigentumswohnung

An eine Redaktionssekretärin vor vielen Jahren erinnere ich mich auch zu diesem Thema. Als ihr Dressurpferd starb (sie war auf höherem Niveau reiterlich unterwegs, das kostet eben auch, sicherlich nicht einfach mit einem Sekretärinnengehalt), da sagte sie: „Andere Freundinnen haben eine Eigentumswohnung, ich hatte ein Dressurpferd.“ Deshalb wollte sie auch nicht wieder ein eigenes Pferd haben. Ich war knapp über 20 Jahre alt damals und fand das reichlich wenig emotional: „All die Erlebnisse, die sie mit diesem Pferd wohl gehabt hatte, zählten die denn gar nicht?“, fragte mein junges Ego. Aber es stimmt: Für viele Leute mit kleinerem oder normalem Einkommen geht die Altersabsicherung fürs Pferd drauf. Der Spruch, jemand spare sich das Pferd vom Mund ab, stimmt auch für viele. Dass ein Pferd besitzen nicht bedeutet, reich zu sein, muss ich hier wohl niemandem erklären.

Aber wenn es um „Fürs Alter sparen oder alles fürs Pferd raushauen“ geht, dann ist man ja wieder bei sich und seinem kleinen Leben. Meiner Followerin ging es ja darum, wie man so einen Luxus leben kann, während es anderen wirklich dreckig geht.

Es ist ungerecht, egal, wie ich es drehe.

Mich triggert das auch, weil ich ein Mensch bin, der im Leistungskodex erzogen wurde: Wenn Du leistest, arbeitest, hast Du auch was verdient. Dann darfst Du auch was davon haben. Nicht protzen, alles schön auf dem Boden geblieben. Aber es steht Dir zu. Was Dir nicht in den Schoß fällt, was Du selbst erreicht hast, das darfst Du schätzen.

Ist auch verquer, ich weiß das inzwischen (zum Glück!). Was dieser Gedankengang zudem missachtet, sind die unterschiedlichen Schwierigkeiten und Bedingungen auf Lebenswegen. Das Privileg beginnt bei der Geburt und dem Kontinent, auf dem man zur Welt kommt. Soziale Schicht, Bildungsniveau der Eltern: Das sind alles Quellen für unterschiedliche Startpositionen im Leben. Die zentrale Frage lautet deshalb:

 

Wie steht es um mein soziales Gewissen, wenn ich so viel Geld in Pferde stecke?

 

Ich würde so gern sagen: Ja, klar. Hier, ich setze mich für X, Y, Z ein. Aber das, was ich tatsächlich mache, ist klein: Ich gebe Junkies Essen ab, zum Beispiel, wenn sie mich vor dem Supermarkt anbetteln um Geld. Aber was ist das schon? Wenn mir die Armut vor die Füße fällt, dann mache ich etwas. Na toll.

Soll ich jetzt Weihnachtsspenden oder das Schreiben über Reiter für Afrika als große Taten meinerseits anpreisen?

Kann ich mein soziales Gewissen mit Spenden beruhigen?

Aber wenn man Größer denkt: Bedeutet soziales gesellschaftliches Engagement, wie Spendengalas organisieren, wirklich etwas? Das war zum Beispiel für zwei Menschen in meinem Umfeld  jahrzehntelanger Lebensinhalt. Meint das wirklich, soziales Gewissen leben?

Ja und nein.

Nein, weil es da ganz oft einfach auch nur um Status, Geselligkeit und Gesehen werden geht. Weil echte Empathie und Mitgefühl nicht in Zahlen gemessen werden.  Ja, weil es tatsächlich hilft. Geld wird nun mal schlicht und einfach für gute Dinge gebraucht. Ich sehe regelmäßig Klienten beim Therapeutischen Reiten, zum Beispiel. Ich sehe, wie viel die Pferde den Menschen da bedeuten.

Ehrlich gesagt – ich habe immer noch keine Antwort auf den Vorwurf meiner Followerin. Außer, dass ich drüber nachdenke.

Und dass ich so handle, wie ich handle, weil etwas in mir innerlich schreit, dass ich mit Pferden zusammen sein will. Egal wie.

Nenn es Liebe, nenn es Leidenschaft. Oder eben Ignoranz, Privileg. Wie war doch gleich mein Slogan vom Blog: A life with horses. Es geht nicht ohne.

 

 

13 Kommentare

  1. Danke, Jeanette, für diesen tollen Artikel ohne einfache Auflösung. Die gibt es nämlich auch wirklich nicht. Selbst das Pony hinterm Haus kostet. Es kostet unter Umständen weniger als der eigene Hund (wobei man auch die Hundehaltung auf dieses Thema hin kritisch überprüfen könnte), aber es kostet. Mit dem Geld für mein selbstversorgtes Pferdchen könnte ich locker 4 Patenkindern in Dritte-Welt-Ländern die Ausbildung finanzieren.
    Diesen Zwiespalt bekomme ich für mich nicht gelöst. Und es geht ja noch weiter: Da ist das eine kritische Lager , das Dich angesprochen hat, das Lager, welches deine priviligierte Lage –unsere priviligierte Lage!- kritisch hinterfragt hat. Da ist aber auch noch das Lager der gegenüberliegenden Seite, das widerrum kritisch hinterfragt, ob du auch GENUG Geld für dein Pferd ausgibst. Das hört mit dem Tod des Pferdes nicht auf– ich habe beim Tod meiner lieben Stute, die mich 28 Jahre lang begleitet hat, sehr intensiv überlegt, ob ich sie einäschern lasse und den Apfelbaum mit 15 Kilo Ebony beglücke oder ob ich sie ganz banal von diesem furchtbaren Tierverwertungslaster abholen lasse…aber 1500 Euro! …das ist ein einfacher Familienurlaub! Ich habe sie schliesslich, als es soweit war, nicht einäschern lassen. Kritik daran? Oh, ja…

  2. Liebe Jeanette,
    Da hast Du wieder einmal so treffende Worte gefunden für ein Thema, dass echt nicht so einfach ist.
    Bisher habe ich Dich in Deinen Artikeln und Posts, aber vor Allem auch in den Storys als authentisch erlebt.
    Ich würde eher sagen, die Pferdebesitzer haben so ein großes Glück! Und wenn ich mich so in den sozialen Medien umschaue, dann gibt es eher wenige Menschen, die das wirklich zu schätzen wissen und dankbar sind, dass sie mit so einem Schatz ihren Alltag erleben dürfen. Das kann man gut und gerne auch ersetzen durch Angeln, Motorrad fahren oder sonstigem, was man gerne macht.

    Mich beschäftigt dieses Thema gerade sehr und werde damit mal eine Weile gehen.
    Herzliche Grüße

  3. Wie spannend und passend. Das Thema. Gerade in der letzten Zeit, wo in den Medien über die Kapitänin Rakete berichtet wurde. Viele das Bild geteilt haben, für ihre Freiheit, weil sie Menschenleben gerettet hat. Menschen die den Tot in Kauf nehmen, um ein bessere Leben zu haben.
    Ist mir bewusst geworden, wie privilegiert ich bin.
    Ich hab ein bisschen die Freude verloren, mein Leben zu posten, Schafe Pferde Job.
    Und na klar poste ich mir manchmal mein Leben schön, gerade wenn es nicht rund läuft. Es ist eine Art Illusion die ich mir baue um nicht durch zu drehen….. Um den Fokus auf das Schöne zu setzen.
    Aber wie schlimm kann mein Leben sein, wenn andere flüchten oder zu wenig Geld haben, um sich ausgewogen zu ernähren.
    Ich hab auch zu viel Pferde und wenn man es ordentlich machen will, dann kostet es.
    Zahnarzt Hufe ggf physio. Und dann kommt wieder die Frage., physio? Vielleicht sollte ich erstmal zu einem gehen.

    Ich denke es gibt keine passende Antwort auf die Frage oder Aussage, was für ein Luxus ein Pferd ist.
    Es gibt auch andere teure Hobbys und ist wahrscheinlich eher ein Synonym für „Luxushobby“ und diesen Unterschied wird es immer geben.
    Ich bin der Meinung, man muss sich das mal bewusst machen und wertschätzen was man hat, wie man lebt und darf die Augen vor der Not der anderen nicht verschließen!

  4. Danke Inga! Danke Katharina & Heinke! Eure Kommentare machen mich froh, denn genau darum ging es mir: Hinschauen und Hinfühlen.

  5. Bin da inhaltlich ganz bei Katharina und finde dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Ich schätze mein Leben mit unseren Tieren (1 Hund und 5 Pferde) sehr. Eins ist sehr krank und benötigt tgl teure Medikamente,, anderswo wäre dieses Tier schon sicher „entsorgt“ worden. So etwas ist für mich auch ein Privileg, mir ist schon bewusst das vielen auch einfach am Ende die finanziellen Mittel fehlen um so Ein Tier weiter zu halten. Ein anderes wurde vor dem Schlachter gerettet und darf nun einfach bei uns leben. Ich erfreue mich täglich daran auch wenn es nicht immer einfach ist. Ich denke, ja es geht uns gut…ABER ich finde wir tun auch eine Menge dafür und nicht jeder kann das nachvollziehen.
    Dennoch dürfen wir uns auch nicht ständig für alles Übel auf der Welt verantwortlich machen. Alles ist doch immer ein Geben und ein Nehmen, oder?! Wenn das jeder in der Welt ein wenig beherzigen würde…

  6. Ich finde das auch super problematisch. Durch mein Studium der sozialen Arbeit und meinen Arbeitsplatz im sozialen Brennpunkt wechsele ich, manchmal täglich mehrfach, meinen Lebensbereich. Soziale Ungleichheiten, Stigmatisierung, soziale Probleme und politische Handlungsfelder auf der einen, Ponyhof (der definitiv nicht immer nur Friede, Freude, Eierkuchen ist, mir aber sehr viel zurück gibt) auf der anderen Seite. Auch wenn ich mich Versuche mehr und mehr gegen Ungerechtigkeiten ein zu setzen und auch manchmal meine Lebenswelt kritisch hinterfrage, Frage warum ich so leben kann wie ich es tue (andere belächeln mich gern wenn es dann um finanzielle Nöte bezüglich Auto oder Pferd geht, definitiv Luxusprobleme als Studentin), so ist trotzdem das Pferd existenziell wichtig für mich. Mein Ruhepol, meine Kraftquelle und vor allem ein Ort an dem ich mich sammeln kann und neue Energie schöpfen kann um ein kleines bisschen die Welt zu retten an dem kleinen Punkt wo es heute geht und wenn es nur ist dass ich mich für eine Schülerin einsetze die im Unterricht ungerecht behandelt wurde.

    Passend dazu wenn ich hier ein bisschen Werbung machen darf Jeannette? Ich würde gerne auf unsere Petition für bezahlbaren Wohnraum in Aachen aufmerksam machen!! Wie ich eben gesagt habe, da wo es geht ein kleines bisschen Welt retten!

    https://www.openpetition.de/petition/online/wohnen-bald-ein-privileg-keine-spekulation-mit-grundrechten-bezahlbarer-wohnraum-fuer-alle

    (Jeannette wenn du das hier den falschen Ort für Werbung dieser Art findest lösch es bitte wieder raus!)

  7. Ja wir sind alle priviligiert hier im Vergleich zur Mehrheit der Menschen.
    Und mit den Pferden noch dazu.
    Und gleichzeitig empfinde ich das Leben mit Pferden als immer wichtiger werdenden Teil der persönlichen und damit auch unserer gesellschaftlichen Entwicklung.
    Weil ein Leben mit Pferden bei vielen – und eben gerade oft bei denen, die sich dazu entscheiden, dass es ihnen so wichtig ist, dass sie dafür lieber auf Ferien, chice grosse Wohnung etc. verzichten.

    Ich habe vor 20 Jahren meine beiden Pferde behalten, obwohl es alleinerziehend mit zwei kleinen Kindern, eines davon „behindert“, echt eigentlich nicht so drin war. Ich hätte mir meinen Halt und meinen Lebensnerv abgeschnitten, wenn ich sie verkauft hätte.

    Deswegen sehe ich unser Privileg als eines, das indirekt unserer Umgebung zugute kommt.
    Und Spenden ist auch toll. Wir haben zwei Schulpatenschaften in Afrika und einen Patenhund in einem spanischen Tierheim. Könnte man alles gegeneinander aufrechnen. Macht aber für mich wenig Sinn. Weil es komplexer ist als Geldverteilung.

  8. Ich finde es toll, dass ich mein Leben mit vielen Tieren leben darf (derzeit 2Pferde, 5Hunde & 4Meerachweinchen). Aber bis auf 1Pferd sind alle aus schlechter Haltung, das 2.Pferd vom Schlachter und ich helfe außerdem ehrenamtlich bei einem Tierschutzverein täglich mit. Also gebe ich auch zurück, was mir meine Tiere täglich schenken-zwar nicht finanziell, aber mit meiner täglichen Arbeit. Und dennoch bin ich sehr froh, dass ich überprivilegiert bin und mir mein Hobby, die Tiere, finanzieren kann. Ich habe aber auch lange darauf hingearbeitet und „verzichte“ dafür auch (zB Urlaub).

  9. Ein ohne Frage spannender Artikel, der auch mir sehr zu denken gibt. Ich möchte gerne eine weitere Beobachtung einbringen.
    Ist es nicht so das wir durch und am Tier lernen dürfen mit dem Herzen zu hören? Achtsam zu sein? Sich einzufühlen?

    Ich empfinde es als ausgesprochenes Privileg das ich das lernen darf, es mir leisten kann. Sowohl das ich in diese Zeit geboren wurde als auch meine persönliche Situation.
    Es ist mein Anspruch diese Demut und Dankbarkeit zu leben gegenüber meinen Mitmenschen und auch tierischen Begegnungen. Das würde ich als mein Soziales Gewissen bezeichnen. Ja… wir haben unfassbar viel Leid auf der Welt, aber sich dieses vor Augen zu führen wird schnell ein Teufelskreis. „Was du spendest für Strasenhunde, aber es verhungern Kinder? – Was du spendest für Kinder, aber es ertrinken Flüchtlinge“. Ich glaube man bezeichnet es neudeutsch als „whataboutism“.

    Ich will darauf hinaus – für mich – nach besten Wissen und Gewissen in meinem Wirkkreis ein guter Mensch sein zu wollen. Zu helfen wenn ich es kann. Ich weiß nicht ob ich ohne die Tiere zur selben Menge Gedanken kommen würde. Es sind so gesejen eigenfinanzierte Mentoren.

    Wo würde ich stehen, die Menge Geld an eine Orga überwiesen zu haben, das Gewissen befriedigt, aber das Leid bleibt anonym. Und ich lebte unbekümmert und im schlimmsten Fall keinen Tropfen cleverer weiter?

  10. Hallo Anja, dankeschön, ich mag diese Gedanken dazu! LG Jeannette

  11. Hi Romana, macht das was anders, dass man irgendwo verzichtet? Ich weiss nicht. Der Gedanke kam von vielen, es entspricht dem „Ich hab’s mir erarbeitet oder ich tue was dafür“. Geht in die Richtung, die ich auch im Text erwähnen (Wer leistet, darf). Aber es gibt ja zig andere Lebensverläufe wo leisten nicht möglich ist. Haben die es nicht verdient? Vielleicht ist das nur über Dankbarkeit zu lösen: Selbst dankbar & wertschätzend mit diesem eigenen Glück zu sein und es so weitergeben zu können. Liebe Grüße Jeannette

  12. Liebe Antoinette, wusste nicht, dass Du hier liest und freue mich sehr darüber. Danke für den Kommentar & Deine Gedanken zum Thema. Diese Zeilen hier von Dir mag ich besonders daraus: „Ich empfinde es als ausgesprochenes Privileg das ich das lernen darf, es mir leisten kann. Sowohl das ich in diese Zeit geboren wurde als auch meine persönliche Situation.
    Es ist mein Anspruch diese Demut und Dankbarkeit zu leben gegenüber meinen Mitmenschen und auch tierischen Begegnungen. Das würde ich als mein Soziales Gewissen bezeichnen.“ Viele Grüße, Jeannette

  13. Liebe Jeannette,
    danke für diesen Artikel! Es ist so ein wichtiges Thema! Ich bin manchmal sehr froh darüber, dass meine Eltern uns als Kinder keinen Reitunterricht finanzieren konnten. So war es IMMER etwas ganz Besonderes, ein Privileg, ein Geschenk Zeit mit Pferden oder gar auf ihrem Rücken verbringen zu dürfen. Das ist bis heute geblieben, wo ich jeden Tag selbst entscheiden kann, wie viel Geld ich in meine Reitbeteiligung/Unterricht/Kurse stecke (sehr viel)! Ich bin mir immer bewusst dass es ein Privileg ist.
    Ich hatte neulich aber auch ein interessantes Gespräch zum Thema Nachhaltigkeit und Pferdehaltung. Denn auf der einen Seite grün leben wollen und auf der anderen Seite monatlich viiiiiiele Kilometer zum Stall zu fahren für ein Tier dass Futter und Wasser verbraucht und Methan ausstößt… 😉 Und dann noch ein Zaum aus „Biothane“ weil er vegan ist aber eigentlich doch Sondermüll? 😉 auch spannend.

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