Achtsamkeit – was sie an Deiner Beziehung zu Deinem Pferd ändert

Diese wunderbare Stimmung springt einen bei Miri von Mein Faible, die das E-Book zum Thema Achtsamkeit veröffentlicht hat, stets an. Egal, ob man von ihr auf Instagram, auf dem Blog oder im E-Book etwas hört. Foto: www.alexandraevang.de

 

Dieser Beitrag enthält Werbung  & ein Gewinnspiel.

Zwei E-Books gehen nämlich an Euch!

 

Schon mal von Achtsamkeit gehört? Das bedeutet, ganz in einer Situation zu bleiben, ohne Erwartungen, ohne den Gedanken an das, was als nächstes ansteht. Beim Zusammensein mit Pferden kann Achtsamkeit sehr viel mehr an Beziehung zum Pferd möglich machen. Eine E-Book-Rezension und ein Test, wie gut es im Alltag funktioniert. 

 

Einer von vielen schönen Momenten an diesem Wochenende: Ailena, wie sie im Paddock im Sand lag. Müde, mit halbgeschlossenen Augen die Sonne genießend. So sah ich sie, als ich sie zum Reiten abholen wollte. Die Stute wollte gern noch etwas liegen bleiben – das haben wir dann auch so gemacht.

 

Ich musste dabei an Achtsamkeit denken. Das meint das Wahrnehmen von dem, was gerade ist, ohne daran direkt etwas ändern zu wollen oder in Gedanken schon beim nächsten Punkt auf der Tagesliste zu sein. Das ist nämlich auch das Thema eines E-Books, das ich gerade lese. Statt bei Ailena zu verweilen, ein wenig, hätte ich hätte einfach sagen können: „Hey hallo Ailena! Los, komm, wir haben gleich Unterricht!“ Sie wäre bestimmt direkt aufgestanden, wenn ich ein bisschen energischer gefragt hätte. Es war ein perfekter Frühlingsmorgen. Sonnig und warm. Er war noch perfekter, weil ich ein bisschen inne gehalten habe in dieser Situation.

 

Achtsamkeit beim Pferd

 

So konnte ich bemerken, dass sie mir vertraut und zwar so vertraut, dass sie liegen bleibt, egal, ob ich ihre Ponysträhnen neu krame, ihren Schnurrbart (sie hat tatsächlich einen!) zwischen meinen Fingern zwirbele oder mich an sie lege oder gar auf ihren Rücken klettere. Das klingt jetzt alles in der schnellen Aufzählung eher lästig, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich das nicht war in dem Moment.

 

Etwas später dann, als ich sagte: „Komm, Ailena, jetzt wär’s doch ganz schön, wenn wir mal loslegen“ ist sie mit hinunter gegangen, weg vom Paddocktrail, hinunter zur Reithalle. Ich hatte den Eindruck, dass dieses bisschen Verweilen uns beiden gefiel, und dass sie jetzt, nach ein wenig beisammen sein und trödeln, auch gern mitkommt.

 

Dieses darauf achten, was gerade ist, das übe ich gerade. Dabei hilft mir immer wieder die Seite von MeinFaible, Miri macht die (www.meinfaible.de). Ich mag übrigens ihre Instastories sehr, die sind wie kleine Mini-Coachings zu ihrem Lieblingsthema. Sie hat sich nämlich darauf spezialisiert, das Thema Achtsamkeit mit den Pferden zu verknüpfen. Von ihr ist auch das Ebook mit dem Namen „Vier Wochen Achtsamkeit“.

 

Besonders interessant für Reiter mit Stress

Ihr E-Book wartet schon lange bei mir darauf, angesehen zu werden. Da ich nämlich jemand bin, der immer sagt „zu wenig Zeit, zu viel Stress, hunderttausend Sachen zu tun“ und eben auch tatsächlich immer gern noch eine Schippe draufpackt (Kind, Arbeit, Reiten, Arbeit, Joggen, Pferd versorgen, Arbeit, Hund, Arbeit, Jungpferdewiese, Arbeit, Blog, Arbeit, Yoga, Arbeit) lag es wirklich lange, lange ungesehen herum. Das ist total schade, denn es ist wunderbar! Gerade für so Durch-Den-Alltag-Hetzer wie mich.

 

Das sind Miri und ihre Stute Faible. Foto: www.meinfaible.de

Reiter wahrnehmen, ohne zu urteilen

 

Eine Sache, die im E-Book viel Aufmerksamkeit bekommt, ist das Nicht-Bewerten. Das einfach wahrnehmen ohne zu urteilen. Das ist etwas, was ich seit längerem übe und es besonders in unserer Reiterwelt wichtig finde. Es meint quasi das Gegenteil vom Besserwissen an der Bande. Nicht-Bewerten meint für mich: Sich Menschen, Reitweisen, Ausbildungssysteme häufig und mehrfach anzusehen, mit neugierigen Augen und bestem Ansinnen. Und erst spät, spät urteilen. Wir sehen immer nur Teile des Puzzles.

 

Mentaltraining für Reiter

Witzig finde ich ja immer, wenn sich Dinge aus verschiedenen Richtungen nähern. Für die Reiter Revue habe ich gerade einen Artikel über Wut im Sattel recherchiert (richtig, es gab auch schon einen Blogartikel von mir dazu, wo ich über dieses Gefühl Wut schreibe, wie ich es schon im Sattel erlebt habe, hier. Der neue Artikel behandelt das Thema journalistisch, es erklären also diverse Experten, was man tun kann bei Wut und wie sie überhaupt entsteht). Ein Tipp der Mentaltrainierin Anke Heimsoeth, um generell zufriedener zu werden ist: ein Dankbarkeitstagebuch zu führen. Genau das findet sich auch in Miris E-Book als Übung wieder. Schön finde ich, dass bei Miri alles machbar klingt, denn „es reicht schon ein kleiner Satz“ jeden Abend, schreibt sie. Obwohl es ein Vier-Wochen-Selbstlern-Kurs ist, habe ich überhaupt nicht das Gefühl gehabt, ich hätte mir jetzt noch einen Berg Arbeit zusätzlich aufgeladen.

 

Pferde und eine lächelnde Frau im Schnee.

Miri und rechts im Bild ihre Stute Faible. Sie lebt übrigens auch auf einem Paddocktrail. Foto: www.alexandraevang.de

 

Wissenschaftlich zu erklären

Das Dankbarkeits-Tagebuch ist übrigens keine spinnerte Sache, sondern es lässt sich sogar medizinisch erklären, warum das unsere Wahrnehmung schult. Das Stichwort ist hierfür Neuroplastizität – was bedeutet, dass das Gehirn formbar ist. Trainiert man bestimmte Dinge, dann verändern sich die Verschaltungen zwischen Nervenzellen und es können sich, zum Beispiel bei Leistungssportlern und Profimusikern ist das nachgewiesen, sogar übergeordnete anatomische Strukturen verändern. Neurale Netzwerke können sich infolge von intensiver Lern- und Umwelterfahrungen reorganisieren – so beschreibt das Neurowissenschaftler Professor Dr. Lutz Jäncke von der Universität Zürich zum Beispiel in Spektrum der Wissenschaft. Vereinfacht ausgedrückt und auf unser Beispiel bezogen: Trainiert man Dankbarkeit, dann fällt einem so etwas auch häufiger automatisch ein. Das macht zufriedener. Denn so kann man negative Gedanken langfristig auch bewusst durch positive ersetzen, zunächst bewusst, irgendwann auch unterbewusst.

 

Ich will nicht zu viel verraten – denn dieses E-Book ist eine Anleitung für eine Reise zu sich selbst und zu dem, was man gern im Leben machen möchte und sein möchte. Nicht nur im Reiterleben! Vier Wochen Achtsamkeit heißt es, und es ist in diese vier Wochen auch gegliedert. Pro Woche gibt es unterschiedliche Schwerpunkte und praktische Übungen. Die Einheiten sind klar, flüssig und nicht aufgebauscht, es ist ein schmales Büchlein mit um die 40 Seiten. Die alle Zuversicht ausstrahlen und irgendwie sehr viel Lust auf Machen schaffen.

 

Das E-Book ist übrigens mit sehr schönen Bildern von Alexandra Evang illustriert, die eine echte Beziehung zwischen Mensch und Pferd spürbar machen. Man sieht ganz viel Freude, Energie und Nähe. Miri sitzt da zum Beispiel inmitten der Herde ihrer Stute Faible im Schnee, das Licht ist weich und klar und es kommt einfach nur eine wunderbare Sehnsucht nach der Bindung zwischen Pferd und Mensch rüber.

 

Energiefresser und Energiespender

Eine Kleinigkeit noch: In einem Punkt im Buch wird davon gesprochen, dass man mal auflisten soll, was einem Energie gibt und was einem diese nimmt. Was oder wer das im Alltag sein kann. Dazu gibt es eine Übung, wie diese Punkte angeschaut und eingeordnet werden können.

 

Was an der Pferde-Reha gut war

Ich habe pferdetechnisch in der letzten Zeit bemerkt, dass es bereichernd ist, sich mal andere Dinge rund um das Pferd anzusehen. Die man sonst nicht tut und die daher nicht mit Erwartungen an sich selbst („Besser werden, mehr tun“) verbunden sind. Zum einen habe ich das in der langen Reha-Zeit meines Ponys bemerkt. Ich musste sie wochenlang Schritt führen, später auch an der Hand traben. Dass wir durch das Dorf gelaufen sind, an Kirche und Bäcker vorbei, an einer anderen Pferdeherde, an Baustellen und Straßen, das hat die Stute nochmal gelassener gemacht und unserer Bindung gut getan. Ganz nebenbei bin ich wieder viel mehr zum Joggen gekommen, mit ihr an der Hand und dem Hund noch dazu. Das war wunderschön, und ich hätte das niemals so häufig, jeden Tag, getan, wäre sie gesund geblieben. Das war ganz klar ein Punkt, der mir die letzten Wochen viel schöner gemacht hat – ein Energiespender. Ich habe den Frühling wirklich sehr direkt erlebt dieses Jahr, weil ich einfach jeden Tag noch mehr unterwegs und draußen war. Ich habe das nicht erwartet, weil ich ja sowieso jeden Tag auch sonst mit dem Hund unterwegs bin. Aber immer auf unseren gängigen Runden, zu stets ähnlichen Uhrzeiten. Das war jetzt anders.

Ich habe sofort Waldbodengerüche in der Erinnerung und spätabendliche Sonnenstrahlen vor Augen, die durch die Bäume auf den Weg treffen, wenn ich darüber nachdenke. Es war einfach schön, gerade auch diese Regelmäßigkeit täglich. Das habe ich letztlich dem Griffelbeinbruch zu verdanken. Verrückt, denn eigentlich will man ja nun wirklich keine Krankheitsgeschichten mit Pferd haben!

 

Voltigieren für Erwachsene

Zufällig habe ich in der vergangenen Woche noch etwas anderes Neues ausprobiert, nämlich Erwachsenen-Voltigieren. Dort hingegangen bin ich mit rein gar keinen Erwartungen. Ich bin hingegangen, weil ich dachte, das könnte ein tolles Magazinthema sein, denn dort voltigieren Zwanzigjährige gemeinsam mit Mittsechzigern. Der Selbstversuch zeigte mir: Das macht richtig viel Spaß! Es ist auf gute Art anstrengend. Anstrengender, als ich dache, denn ich hatte ordentlich Muskelkater in den Oberarmen danach! Das sind für mich zwei Beispiele für Energiespender und zugleich für das Achtsam im Moment sein, ohne Erwartungen und ohne zu urteilen.

 

Also: Ich bin froh, dass mir Miri dieses E-Book geschickt hat. Es ist leicht und das ist gut. Denn niemand braucht noch mehr Stress und Anstrengung, wenn er eben diese loswerden möchte. Ich mag es sehr – ich mag ihre Art, zu schreiben, und die Ideen, die sich so klar und wenig aufdringlich darin sammeln. Natürlich ist das nur etwas für Menschen, die Lust auf Coaching und Selbsterfahrung haben. Wenn man sich darauf einlässt – dann bereichert es!

 

Gewinnspiel

Wer eines dieser E-Books gern hätte: Ihr könnt zwei davon im Wert von je 39 Euro gewinnen. Oder einfach bei Miri eins bestellen, hier auf ihrer Seite MeinFaible. Wer gewinnen möchte: Schreibt mir in die Kommentare, wie das Thema Achtsamkeit bei den Pferden in Eurem Leben vorkommt. Was klappt wann, was nicht? Was hilft Euch dabei? Das Gewinnspiel startet am 14.05.2018 um 13 Uhr und endet am 17.05. um 13 Uhr. Alle genauen Gewinnspielbedingungen findet Ihr hier im Impressum. Viel Glück!

 

 

 

 

27 Kommentare

  1. Liebe Jeannette,
    wie schön, dass du dich mit der Achtsamkeit auseinandersetzt und bei Miri gelandet bist, die ich auch ganz toll finde. Ich hab übrigens am Anfang eurer Griffelbeinbruchgeschichte schon gedacht, dass Krankheit immer für etwas gut ist und freue mich daher sehr, dass du so viele positive Aspekte gefunden hast!
    Gerade heute war Achtsamkeit auch mein Thema am Stall, da ich ausnahmsweise mal nur 1h Zeit hatte und mein Pony mich imer wieder dran erinnert hat, lieber eine Sache bewusst zu machen als viele „schnell, schnell“. So hatten wir eine kurze, aber trotzdem schöne Zeit.
    Und jetzt grade war ich schon wieder im „ich muss gleich los“-Modus, hab mir aber doch die Zeit genommen hier zu lesen und zu schreiben und kann nun wunderbar entspannt zu meiner Verabredung.

  2. Hallo also das trifft den Nagel auf den Kopf. Ich trainiere nun seit 5 Wochen Achtsamkeit (MBSR) aus gesundheitlichen Gründen…und auch mir sind schon Dinge im Umgang mit meinem derzeit kranken Wallach aufgefallen, die mir früher nie aufgefallen wären. Und natürlich bin ich drauf eingegangen. Es sind oft nur so ganz kleine Dinge, die den Tag dann anders werden lassen .
    Das wäre jetzt ein Hammer, wenn ich dieses Buch gewinnen würde. Das passt soooo gut

  3. Ich musste vor rund einem Jahr den Stall wechseln. Vorher stand meine Reitbeteiligung in einem grossen Pensionsstall mit über 40 Pferden und sehr vielen Reitschülern. Da war immer was los. Wie sehr ich dadurch unbewusst abgelenkt wurde, habe ich erst gemerkt, als ich die ersten paar Tage im neuen Stall war. Dies ist nämlich ein kleiner, privater Zuchtstall. Man ist dort meistens alleine. Dadurch habe ich ein ganz neues Gefühl für das Pferd bekommen. Erst da habe ich gelernt, alles um mich herum auszublenden und nur auf mein Gefühl zu hören, sei es beim Reiten oder auch im Umgang allgemein. Durch diese Achtsamkeit nimmt man so viel wahr, was man vorher nie erkannt hat! Auf Turnieren oder Lehrgängen fällt es mir zwar noch schwer, aber ich arbeite daran.

  4. Vor allem beim Trockenreiten, aber auch beim Warmreiten, versuche ich oft die Bewegungen meines Pferdes zu spüren. Wann setzt er welchen Huf auf? Wann bewegen sich sein Becken, seine Schultern, sein Rücken, sein Hals? Geht er locker oder entspannt? Das Ziel ist dabei nicht primär etwas zu verändern, sondern zunächsteinmal nur zu spüren. Nicht zu denken, sondern zu fühlen. Ich fühle mich mit ihm dadurch oft stark verbunden und wie verschmelzen zu einer Einheit. Was um uns herum passiert – und wer an der Bande steht – wird völlig egal. Das war nur ein „kurzer“ Auszug aus meinem achtsamen Stallalltag. Es gibt noch viele andere Momente, in denen ich achtsam mit den Pferden agiere. In anderen Bereichen meines Lebens gelingt mir das leider noch weniger gut.

  5. Wow was für ein Text …. das Thema Achtsamkeit beschäftigt mich schon lange …. bei den Pferden schaffe ich es auch häufiger achtsam zu sein und wenn bleibt die Zeit stehen und ich bin nur noch mit dem Pferd …. da vergesse ich auch schon mal den Besitzer an der Bande ( ich bin Trainerin )
    Zu Hause im Alltag finde ich es schwieriger …. ich bin Mama Schulpflichtiger Kinder und da wird’s manchmal hektisch. Nach deinem Text habe ich sofort daran gedacht das wir wieder unsere Dankbarkeits runde abends machen müssen…. jeden Abend nach der gute Nacht Geschichte fünf Dinge auf zählen für die wir heute dankbar sind.. das hatten wir schleifen lassen und ich werde es morgen wieder anfangen….. vielen Dank da ich eine lese Ratte bin und mich gerne mit diesen Themen beschäftige würde ich mich über so ein wie du schreibst leichtes Büchlein sehr freue. In diesem Sinne bin ich heute von Herzen dankbar deinen Bericht gelesen zu haben

  6. Hallo!
    Zum Thema Achtsamkeit kann ich sagen, dass mich mein nun leider verstorbenes Pferd letzten Sommer mal entschleunigt hat. Ich stand so unter Stress und habe alles nur noch wie automatisch gemacht. Immer Zeitdruck und selbst wenn ich Zeit hatte, habe ich alles nur „schnell schnell“ gemacht, bis mich mein Pferd mal kräftig von sich weg geschubst hat, als ich ihn aufhalftern wollte. Ich war im ersten Augenblick echt wütend, hab aber im nächsten Moment gemerkt, dass ich alles nur wie automatisiert gemacht habe. Durch sein Schubsen hat er mich entschleunigt und mir ist bewusst geworden, dass ich mir Zeit nehmen sollte zum Hallo sagen, zum Streicheln und einfach zu kuscheln. Irgendwie war es ein magischer Moment und hat unsere Beziehung nochmal verändert.
    Auch beim Reiten lief es einfacher, zu denken, was man machen möchte, statt sich mit Hilfen zu verständigen und einfach geistig ganz mit dem Pferd zusammen zu sein.
    Ich würde mich sehr über das e-book der Achtsamkeit freuen, denn die Achtsamkeit geht in der schnellen Zeit leicht verloren, und mein Evito, der mich Achtsamkeit gelehrt hat, ist leider verstorben.

    Viele Grüße

    Dany

  7. Ich bin von Beruf Projektmanagerin. Das bedeutet, dass ich den Großteil meiner Zeit damit verbringe nur in der Zukunft zu denken. Vor ein paar Jahren ist mir das aufgefallen und seither gebe ich mir wirklich Mühe, immer wieder hier und jetzt voll präsent zu sein. Seit ich ein eigene Pferd habe (Pico kam vor knapp 2 Jahren zu unserer Familie), fällt mir das tatsächlich leichter. Denn Pico fordert Achtsamkeit zu 100%. Denn nur dann schenkt er sie mir ebenfalls. Das klappt natürlich nicht immer so gut. Vor allem abends nach dem Büro, bin ich oft „nur mal schnell“ beim Pferd, denn eigentlich hab ich Hunger und mein Mann auch und die Wohnung sieht ja mal wieder aus wie…
    Am Wochenende fällt es mir deutlich leichter. Sonntags versuche ich bewusst keine Absprachen auszumachen. Kein Unterricht, keine geplanten Ausritte. Ich gehe in den Stall wenn mir danach ist, und bin dann so lange dort wie ich will. Stundenlanges putzen, auf der Koppel verweilen, den Spint neu anordnen, das steht dann auf dem Programm.
    Das klappt jetzt in den warmen Monaten natürlich viel viel besser als im Winter.
    Ich würde mich sehr über das EBook freuen um auch unter der Woche achtsamer zu sein, und auch im Winter mehr von diesem Gefühl des „verweilens“ mitzunehmen, denn immer dann merke ich wie gut die Zusammenarbeit mit Pico klappt und wie wertvoll sich das in alle anderen Bereiche meines Lebens überträgt.

  8. Hallo
    Ich bin noch ganz am Anfang mit dem Thema Achtsamkeit. Über meinen Arbeitgeber hatte ich einen kleinen Einführungskurs und bin seither sehr interessiert daran. Da ich allgemein schnell gestresst bin und vorallem an einer inneren Anspannung leide, die ich teilweise nicht einmal selbst merke, aber mein Pferd merkt es und läuft dann nicht so locker wie er könnte, versuche jetzt auch immer wieder beim Reiten bewusst nur auf das Atmen zu achten und wahrzunehmen, was ich spüre um mich herum. Es ist noch ein langer Weg, aber es geht in die richtige Richtung. Klappt noch nicht immer, aber ich habe bereits jetzt so viel mehr davon, wenn ich bewusst nur bei meinem Pferd bin, oder mit ihm unterwegs, ohne etwas zu wollen, sondern nur den Moment wahrnehme und geniesse. Sehr gerne würde ich mich daher über das E-Book freuen um das Thema Achtsamkeit zu vertiefen.
    Liebe Grüsse
    Christine

  9. „Es gibt keine Methode es gibt nur Achtsamkeit“- Krishnamurti. Im Pferdetraining begegnen uns ständig neue Methoden und Konzepte. Sie laden uns zum Experimentieren ein und in unser Gefühl zu kommen. Eine schöne Methode Achtsamkeit zu üben. Achtsamkeit bedeutet für mich den Moment zu erfassen zu genießen und völlig auszukosten mit allen Sinnen. Pferde sind darin Meister und können uns auf diesem weg viel beibringen. Probiert doch mal die spiegelübung aus von Ian und Anke Benson. Sie ist ein wundervolles Mittel um in das Hier und Jetzt zu kommen. Und unser Gehirn ist Wahnsinn, weil wenn wir mal wieder im Hamsterrad sind ,brauchen wir uns nur an den Moment erinnern,in dem wir in Achtsamkeit im Hier und Jetzt waren und schon sind wir wieder im Gefühl.

  10. So schöne Beispiele hier, die wir, wenn wir uns erinnern, wahrscheinlich alle schonmal so erlebt haben, vor allem mit dieser Jektik beim/am Pferd.
    Ich habe in meinem Job im Stall das Glück, dass ich öfter an diese Achtsamkeit erinnert werde und mittlerweile auch von selbst diese Momente suche.
    Mein allerliebster LieblingsStallKater kann dies ganz besonders gut: er kommt an und verfolgt mich so penetrant bis ich mir einfach die Zeit nehme und mich für ein paar Minuten hinsetze, ihn auf den Arm nehme und kuschel.
    Auch die Hofhündin mit ihrer ruhigen Art lädt zum kuscheln, oder einfach nur zusammen auf der Stallgasse liegen , ein.

    Bei uns kann ich durch die Halle die Pferde auf einem großen Teil des Trails beobachten, also auch so, dass die Pferde mich nicht wahrnehmen. Das ist wunderschön, es gibt immer wieder Momente, da bleibe ich stehen und halte inne um zuzuschauen, wie sie spielen, dösen, Mähne kraulen oder auch mit einer Krähe auf dem Rücken „kämpfen“ (ja das war tatsächlich so)

    Da ich einen geliebten Menschen habe, dem die Achtsamkeit oft entschwindet, würde ich mich freuen dass eBook für sie zu gewinnen.

    Mal wieder lieben Dank für diesen tollen Beitrag und das Gewinnspiel!

  11. Dein Text hat mir sehr gefallen. Ich hetze Tag aus Tag ein von einem Termin zum anderen, und hat ganz wenig Zeit für Achtsamkeit. Dies e Zeit muss man sich wohl einfach nehmen.
    Seit Anfang des Jahres führe ich ein Pferdetagebuch. Neben jedem Tag in Worten, zeichene ich noch ein Stimmungsbarometer. Ich hab noch an keinem Tag weniger als 8 Punkte (Höchstzahl) gegeben. Seit ich das festhalte bin ich viel glücklicher mir meine Pferd und vor alle viel zufriedener mit mir selber. Ich habe auch das Gefühl, dass ich durch dieses positive Schreiben, tatsächlich besser reite.
    Dein Artikel hat viel bei mir angesprochen. Danke dafür.

  12. Achtsamkeit kam bei mir in der Arbeit meiner jungen Islandstute zunächst gar nicht vor. Ich wollte sie ja ausbilden, sie sollte das und dies schnell können, Leute von aussen fügten hinzu, dass sie in diesem Alter dieses und jenes doch bereits können müsste. Und so wurde ich in der Arbeit mit ihr immer ungeduldiger….und auch oft unfair. Ich wendete Methoden an, die zum „Erfolg“ führen sollten, von denen ich aber nicht wirklach selbst überzeugt war. Sie kamen mit zu Harsch vor. Und besser machte es das alles auch nicht.
    Schließlich trat ich einen Schritt zurück.Atmete mehr durch. Versuchte mehr den Moment zu greifen, zu entdecken, was sie mit von selbst gerade anbot. Auch kleine Dinge zu sehen. Und daran übe ich mich noch heute. Und es ist oft eine schwierige Sache, denn nicht selten fahre ich gestresst zum Stall. Aber es wird langsam besser und ich geduldiger. Mit mir selbst und meinem Pferd.

  13. Liebe Jeannette,
    Dein Blogartikel kommt genau richtig.
    Lese immer wieder gerne von Euch und Eurer Entwicklung.
    Achtsamkeit – das Thema begleitet mich schon ein paar Jahre in meinem Leben. Habe viel beruflich damit zu tun gehabt.
    Ich führe z.B. ein Dankbarkeitsbuch und es ist wirklich hilfreich. Durch den Stress mit den Vorbereitungen für den Neuanfang hab ich es ziemlich vernächlässigt und möchte damit heute wieder starten.
    Wenn ich am Stall bin, versuche ich Alles bewusst wahr zu nehmen. Bewusstes Einatmen, Ausatmen kann dabei hilfreich sein. Ein wichtiges Achtsamkeitsritual mit Sandy ist, dass ich mich ihr langsam nähere und schon von Weitem spüre, wie sie es ihr geht, wir uns immer begrüßen und ich sie dann erst mal kraule. Am Putzplatz vordem Putzen mache ich das dann auch. Ich fühle ganz bewusst ihr waren Fell, beobachte ihre Ohrenstellung usw.. Beim Spazieren gehen geht das achtsame Wahrnehmen auch gut. Oder in der Bodenarbeit. Beim Reiten übe ich mich noch. Durch die Handicaps muss ich mich zur Zeit noch mehr auf die Grundlagen fokussieren.
    Aber die letzten paar Minuten werde ich geführt und dann darf einfach bewusst wahrnehmen.
    Ich würde mich sehr freuen, ein Buch zu gewinnen. Es würde gerade so wunderbar helfen, generell im Alltag wieder achtsamer zu werden und den Stress nicht so an mich heran zu lassen.
    Auch, da Sandy bald ihr Fohlen bekommt und ich gern entspannt in die neue Situation gehen würde.
    Finanziell sitzt es sonst nicht drin. Alles geht für den Neuanfang drauf, der alles verändern wird.
    Was mir noch hilft: der von mir entwickelte Feelstab, den ich immer bei mir trage ähnlich wie einen Schlüsselanhänger und dessen Glöckchenklang und bewusst gewählte Perlen mich im Hier und Jetzt wahrnehmen lassen.

    Einen sonnigen Tag!LG, Inga

  14. Jenny, Du kennst Anke und Ian? Kleine Welt! Die Übung ist toll, das stimmt! Es fällt mir oft wahnsinnig schwer, sie länger zu machen, die Zeit kriecht dann! An anderen Tagen ist es ganz einfach. Auf jeden Fall macht sie etwas mit dem Pferd und mir – anfangs ist es dieses Wundern vom Pferd – was ist DAS denn heute mit ihr? Dann wird es irgendwann vertraut.

  15. Liebe Jeannette,

    Dank Dir sehr für diesen (wieder mal <3 und wie immer <3) superschönen Artikel!

    Privat und beruflich sind Meditation und Achtsamkeit mir vertraut, bestimmt seit 30 Jahren (Himmel bin ich alt haha). Nun, Frau lernt nie aus, eh klar, und vor Allem bei diesen Themen.

    Dadurch dass ich erst mit 49, vor 8 Jahren also, als Späteinsteiger aufs Reiten gekommen bin, hab ich einen gewissen Ehrgeiz entwickelt … was natürlich zunächst mal super sich anfühlt ist, Motivation, Leidenschaft….

    Andererseits aber auch Dynamiken begünstigt wie: okay, hab ich schon sozusagen gefühlt 40 Jahre verloren, in denen ich nicht geritten bin – nun will ich richtig ran – und das erzeugt Druck. Nicht mir sondern vor Allem auch meinem Pferd. Jedesmal, wenn ich mit Druck ankomme: der schaut mich sowas von skeptisch an…! Ich schreibe das so detailliert weil ich immer wieder von anderen Späteinsteigern Ähnliches höre.

    So fordern mich Pferde immer wieder neu, den Qualitäten die ich eigentlich entwickelt habe, ganz bewusst beim Reiten und mit Pferden Sein Raum zu geben.

    Ich lerne dabei nicht nur von den Pferden, allen voran meiner RB Diamond, der ein wirklicher Diamant ist. Sondern auch, oh Wunder, von Kindern, die meist mit viel mehr Unbefangenheit und Freude am Moment ans Reiten/Pferden : ))) rangehen. Und auch Katzen übrigens, find ich, sind Meister im "im Hier und Jetzt sein".

    Gestern war ich nach dem Reiten bei Dämmerung bzw. fast Nacht mit Didi im Wald unterwegs, spazieren, und es war so magisch, nur seine Umrisse zu sehen, einander zu spüren, gemeinsam unterwegs zu sein, zu atmen, zu schnauben (ok nur er haha), stehenzubleiben, weiterzugehen in absoluter Ruhe und Stille… ich liebe diese Momente, in denen wir einfach nur gemeinsam "am Leben" sind und versuche, auch das Reiten immer mehr in die Richtung zu gestalten. Also in Richtung Freude an der gemeinsamen Bewegung – statt: "ich will da jetzt was kapieren und mein D., der soll tun, was ich will". Und das Schöne ist, diese Haltung ist spürbar für Beide viel viel angenehmer, gesünder und freudvoller.

    Jeannette, ich danke Dir, dass Du diese wichtigen und so beglückenden Themen unermüdlich in die Reiterwelt bringst – gemeinsam werden wir Alle, wenn auch eventuell langsam, viel zum Besserren verändern können, was wirklich not-wendig ist.

    Alles Liebe aus Bayern,

    Sophia

  16. Hallo
    Achtsamkeit beim zusammen sein mit dem Pferd. Eine neue Perspektive auf jeden Fall. Achtsam sein nicht bewerten was Pferd gerade macht. Ich versuche das. Indem ich auf meinen Blondi achte, was will er, wie fühlt er sich aus meiner zugegeben subjektiven Perspektive. Warte ich bis er zu mir kommt oder gehe ich zu ihm und hole ihn schnell aus der Box weil ich den Beginn meiner Reitstiefelette im Kopf habe. Lasse ich ihm Zeit mich wahrzunehmen oder Überfälle ich ihn in seinem „zuhause „.
    Gaby ( Ybag renneb)

  17. Liebe Jeanette,

    Zufälle gibt es nicht und deshalb erstaunt es mich auch nicht, dass ich auf Deiner Seite gelandet bin.
    Achtsamkeit beschäftigt mich schon seit Langem und seitdem ich mein erstes eigenes Pferd habe noch viel mehr. Ich gehe mittlerweile mit keinem festen Plan in den Stall (außer natürlich es steht ein Huf- oder Unterrichtstermin an). Schaue, was der Tag so bringt. Aber es ist schwierig, achtsam zu sein, auch wenn man es sich vornimmt. Mein Spanier zeigt mir das sehr deutlich…wenn ich nicht im Hier und Jetzt bin, verweigert er gern mal die Zusammenarbeit und macht, was er will. Hilfreich ist in diesen Momenten ein tiefes Durchatmen, ein kurzes Fluchen, aber auch ein Lachen über die Situation.
    Über das E-Book würde ich mich sehr freuen, da ich daraus für mich bestimmt viel mitnehmen kann in meiner Achtsamkeit gegenüber meinem Spaniokel 😉
    Viele Grüße,
    Askira

  18. Hey 🙂

    Ich muss sagen ich bin durch Miri und Faible auf deine Seite gekommen. Ich bin gerade dabei mir meinen größten Traum zu erfüllen und mir ein eigenes Pferd zu kaufen.
    Ich lese gerade sehr viel und versuche dann im Juli (wenn meine Stute dann endlich eingezogen ist) alles richtig zu machen.
    Ich habe bisher noch nicht viel zu dem Thema gelesen, aber ich hoffe dass diese Gewinnspiel das ändern wird. Ich will optimal vorbereitet sein, wenn meine Aimee im Juli einzieht

  19. Ein tolles Thema! Das kommt bei vielen zu kurz.
    Ich habe die Achtsamkeit vorallem durch meine alter Stute gelernt. Sie hat mir immer wieder gezeigt, wie ich sie gerade nehmen muss und dass man gewisse Dinge akzeptieren muss. Wenn man das schafft, dann ist man damit auch im Reinen.
    Manchmal fällt es mir dann doch schwer, wenn ich mich über mich selbst ärgere. Aber ich schaffe es schnell wieder positive Gedanken zu fassen. Generell versuche ich immer so rational wie möglich zu handeln oder eben sehr positiv dem Pferd gegenüber. Aber wir wären keine Menschen, wenn man nicht doch immer mal wieder Fehler macht und sich selbst dabei erwischt. Dazu sind sie ja aber auch da. Um aus ihnen zu lernen und sich zu verbessern.

  20. Liebe Jeanette,
    In den letzten Jahren wuchs die Bedeutung der Achtsamkeit in meinem Leben stetig an. Je mehr ich mich mit mir, meinem Umfeld und meinem Leben auseinandersetzte, desto mehr kam auch das Thema Achtsamkeit auf So gehört nun die reflektion und die Bewusstmachung von bestimmtem Verhalten zum Alltag. Ein Beispiel Aspekt bei dem ich extrem achtsam geworden bin: Wie viel nutze ich mein Handy? Ist meine Stimmung danach wirklich positiver ?
    Wie kann ich diese Zeit in Qualitätszeit umwandeln?
    Nicht nur das in meiner Ansicht über die Natur könnte ich merken wie sensibel und aufmerksam ich geworden bin. Das pfeifen der Vögel wird nun analysiert, der Baum im Park wird nach seiner Kraft und Auswirkung erforscht und die Pferde helfen mir dabei extrem wacher, sensibler und achtsamer mit meinem Leben umzugehen ♥️ Worin ich auch noch sehr viel Potential sehe! Deshalb würde ich mich unglaublich über die 4 Wochen Achtsamkeit mit Miri freuen
    Alles Liebe, Olivia

  21. Liebe Jeanette,

    Achtsamkeit im Reiten ist so wichtig…kürzlich hattest Du die Wut zum Thema, dieses Mal das- Zufall?
    Ich bin mir sicher, mit Achtsamkeit- nichts erwarten, annehmen, was da ist, usw.–kann man nicht unfair werden im Umgang mit den Pferden. Über das Buch von Miriwürde ich mich darum sehr freuen.

    Hier ein Zitat dazu, das ich mag (Verfasserin möchte anonym bleiben):
    „Nachdem ich die Bodenarbeit wieder etwas zurückstelle, reite ich jeden Tag, entweder auf dem Platz oder im Gelände. Aber nur das Dressurreiten vermittelt mir das Gefühl, zu meditieren. Nichts anderes zu fühlen als das, was ich gerade tue, nämlich zu reiten, zu agieren und zu reagieren, nur in diesem Augenblick zu existieren. In meinem übrigen Leben bin ich eine Tagträumerin und immer einen Schritt weit von dem entfernt, was ich gerade tue. Nur beim Reiten ist das anders.“

  22. Liebe Jeanette,
    Achtsamkeit ist ein unglaublich wichtiges Thema. Auch ich musste leider schmerzhaft lernen( vom eigen Pferd gestürzt und zwei Wirbel gebrochen, operiert und einen Wirbel durch ein Implantat ersetzt und versteift) das es wichtig ist sehr achtsam zu sein und auch seine Bedürfnisse wahrzunehmen. Auch die Hektik rauszunehmen und nicht alles auf einmal machen zu wollen. Nach dem schweren Unfall ist es vor allem wichtig mit einem guten Gefühl in paar Monaten wird auf ihn zu steigen und achtsam zu sein aber nicht immer bewerten und fragen warum…
    Ich liebe meinen Willington trotzdem sehr und ihn trifft nicht die Schuld an diesem Unfall sondern mich, da ich einfach zu viel wollte und einen falschen Ehrgeiz hatte. Dies war einen lehre!!!!!
    Reiten ist nun mal nicht gerade die ungefährlichste Sportart.
    Liebe Grüße

  23. Liebe Jeannette,
    Mein Pony und ich haben so unsere Geschichte und auch diese hat mich dazu gebracht das Arbeiten mit Pferden anders zu sehen und auch anders zu machen. Ich bin erstmal 2 Jahre nur mit ihr an der Hand spazieren gewesen und habe so einiges dabei gelernt. Erstens sich Zeit für sich selbst zu nehmen und die Zeit mit deinem Pferd genießen und nicht „ich mache jetzt noch schnell das Pferd“. Da fängt die Achtsamkeit an.
    Ich hoffe meine Achtsamkeit für mich niemals zu verlieren und Sie mir immer zu bewahren.
    Sehr schöner Text lieben Dank dir.

  24. Hallo.
    Mein Pferd Filou und ich habe endlich die Möglichkeit mehr auf uns zu achten! Nach einer ganz schlimmen Zeit als Einsteller in einem ganz furchtbaren Reitstall haben wir endlich den Stall gewechselt. 2 Jahre hatte ich die Hölle auf Erden. Leider konnte ich nicht früher gehen, da mein 2. Pferd bereits 31 Jahre alt war und ich ihm eine Umstellung in einem neuen Stall nicht mehr zumuten wollte. 1 1\2 Wochen nachdem Ladalco altershalber eingeschläfert werden musste, habe ich dann endlich den langersehnten Auszug in Angriff nehmen können.
    In dem alten Stall war es mir gar nicht möglich, meinem Filou die nötige Be-achtung zuschenken, die er gebraucht hätte. Ich war immer nur damit beschäftigt, ja nichts „falsch“ zu machen und damit den Stallbetreiber zu verärgern. Aber, egal was ich auch getan, oder auch nicht getan habe, er fand immer einen Grund zum Meckern. Ich kam, hab meine beiden Schätze versorgt und bin schnellstmöglich wieder verschwunden, um ja nicht im Weg zu sein, ja nicht für Ärger zu sorgen. Ich hatte einfach nur noch Angst…..Dabei habe ich so viel wertvolle Zeit mit meinen Pferden verloren….Aber, das ist vorbei! Im neuen Stall ist alles prima! Wir fühlen uns beide sehr wohl und ich kann endlich eine wunderschöne Zeit mit Filou verbringen. Unsere Beziehung wächst jeden Tag! Und ich kann auch endlich achtsam mit ihm umgehen, auch mal „nur“ spazieren gehen, Bodenarbeit machen, einfach mal zu ihm in die Box sitzen. Endlich ist das alles möglich. Schade, dass Ladalco das nicht noch einmal erleben durfte…..
    Liebe Grüße,
    Bettina

  25. Als ich noch gar nicht achtsam war, war ich immer sehr genervt vom Angrasen im Frühjahr und die Zeit ging nicht um, es sei denn ich hatte was am Handy zu tun. Wenn ich achtsam bin, genieße ich diese Zeit. Noch gar nicht gelingt mir Achtsamkeit auf Turnieren, da gerate ich unter Druck. Mein Pferd ist dann ebenfalls nicht bei mir, sondern ist total angespannt und scheut häufig.

  26. Hallo Jeannette,

    Auch ich versuche achtsam durchs Leben zu gehen und muss leider sagen : öfters tappe ich doch in eine oft selbst gebaute Hektik-Falle. Aber gerade bei den Pferden gelingt es mir immer öfter und länger, ganz im Hier und Jetzt zu sein!
    Meine feste Überzeugung : dieses „Zentaur“-Gefühl, welches wohl jeder Reiter mit seinem Pferd anstrebt, KANN nur durch Achtsamkeit entstehen und genau DAS können wir von den Pferden lernen – denn für sie gibt es NUR das Hier und Jetzt.
    Alles Liebe !

  27. GEWONNEN HABEN: Bettina und Heinke! Bitte meldet Euch per Mail bei mir, damit Ihr Euer ebook erhaltet! Herzlichen Glückwunsch! ❤️

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