7 Tipps fürs beste Pferdejahr 2018!

Zwei, die neu in mein Leben kamen: Warmblutstute Ailena und Hündchen aka Pia. Foto: Klara Freitag

 

Bereitet Ihr Euch auf das Pferdejahr 2018 vor? Jahresrückblicke sind so gar nicht meins, auf jeden Fall dieses Mal. Aber worauf ich große Lust habe ist: Platz schaffen und planen! Damit 2018 ein formidables Pferdejahr wird.

Also: Wie Du die richtigen Trainings-Eckpfeiler setzt, Dich von unnötiger Ausrüstung trennst, stattdessen schöne Dinge hereinlässt und gute Reitlektüre findest. Macht mit – ich fange an mit:

  1. einem super duper aufgeräumten Spind
  2. Pferdesachen verkaufen & Schönes einräumen
  3. Urlaub & Kurse buchen
  4. einem Trainingsplan, der funktioniert
  5. Tierarzt-, Sattel-, Osteopath- und Zahnartzcheck
  6. Reiterfitness, die ich auch durchhalte
  7. tollen Inspirationen und der richtigen Fachlektüre zur Hand

 

1. Den Spind streichen & neu organisieren

Es ist Januar.
Und ich räume auf.
Ich räume auf mit allem möglichen: Pferdesachen. Papierkram. Klamotten.
Ich putze.

Pferdeschränke, wohlgemerkt. Ich wasche Decken, ich streiche meinen Schrank für die Pferdesachen neu. Ich gehe Sachen an, die ich lange liegen gelassen habe.

Der holzfarbene Schrank ist nun himmelblau, mit einem weißen Rand. Jetzt bekommt er noch neue Regalböden, und für jeden Regalboden die passenden Boxen. Damit das alles so schön und praktisch ist, dass ich jedes Mal „Hach!“ denke, statt: „Wo ist noch mal…?“

 

2. Pferdesachen verkaufen

In den Schrank kommen nur noch Sachen, die ich brauche und die ich mag. Und die mich nicht an doofe Sachen erinnern. Deshalb verkaufe ich gerade alles, was ich nicht mehr brauche. Einiges von Fees alten Sachen zum Beispiel (Fee ist ein herrliches Pferd gewesen, meine große Lehrmeisterin. HIER steht alles über sie). Es passt der Kleinen eh nicht, und für die große Ailena ist es dann schon wieder zu klein.

Meine Back on Track Stallgamaschen habe ich zum Beispiel gerade abgegeben. Die passen zwar auch den anderen Pferden – aber ich will nix mehr haben, was man bei Krankheiten braucht. Die sollen mal schön an uns vorbeiziehen. Außerdem halte ich nichts davon, gute Sachen zu horten. Die verlieren durch das Aufheben nur ihren Wert. Könnte man doch noch mal brauchen? Ach was. Die kann ich genauso gut wieder kaufen, gebraucht oder neu, wenn ich sie wirklich benötige.

Ich kehre Sachen raus und lasse erst mal nur in homöopathischen Dosen Neues rein.

Mit Chamonix am Strand. Machen wir wieder! Foto: Florian

 

3. Urlaub & Kurse mit Pferd buchen

Termine für’s Jahr machen ist eine gute Sache, aber ich achte darauf, nur das festzulegen, worauf ich wirklich Lust habe: den Sommerurlaub am Meer mit den Pferden habe ich gebucht. Die Reitkurse, die wir daheim veranstalten, sind für das erste Halbjahr geplant. Elaine Bulter kommt, um unseren Reitsitz zu korrigieren – das macht sie unglaublich effektiv.

Claudia Butry bei uns im Kurs. 2018 haben wir sie gleich für drei Termine gebucht! Außerdem gibt es einen Gymnastik-Abendkurs und ein Webinar mit ihr! Foto: Klara Freitag

 

Dazu wird Claudia Butry kommen, sogar drei Mal wird sie bei uns sein. Sie ist Dressurausbilderin und Bewegungstrainierin nach Eckart Meyners. Claudias Kurse haben uns in 2017 so sehr bereichert. Wie eine dringend nötige Kur war das: Genau die richtigen Ideen so geäußert, dass es jeder, wirklich jeder im Kurs annehmen und umsetzen konnte. Das ist nicht selbstverständlich. Normal ist eher, dass Lehrer X für Schüler Y super passt, für Schüler Z okay ist und mit Schüler A irgendwie nicht richtig harmoniert. Dass einfach alle glücklich da heraus gehen, ist immer das hehre Ziel, das selten wirklich erreicht wird.

Dazu haben wir ein wenig frischen Wind eingeladen, Lisa Röckener kommt zum ersten Mal. Alle Kursdaten findet Ihr übrigens HIER.

Das war der erste Urlaubstag mit Chamonix, Tochter und vielen anderen im 2017.

 

Training – aber lässig angegangen

Unsere Weiterlern-Eckpfeiler stehen also. Genauso wie Abwechslung – denn zum Urlaub am Meer kommt auf jeden Fall Pony Chamonix mit. Denn das pustet frische Ideen in die Köpfe und macht Muskeln. Ich freue mich schon so auf Wassertreten und auf das Galoppieren am Strand! Aber bis auf diese Eckpfeiler im Terminkalender mache ich echt langsam gerade. Es geht gerade bei uns weniger ums trainieren, als um die besten Vorbereitungen.

 

5. Körper Check up: Osteopathin & Zahnarzt

Zum Beispiel: Die Osteopathin war da, damit die Pferdchen gut da stehen. Ich habe den Sattel noch mal checken lassen, und werde die Pferdezähne noch mal kontrollieren lassen, bevor das Frühjahr da ist. Ich habe die Aufkleber im Pass der Impfungen kontrolliert, und alles ist paletti.

Am Stall ist ebenso Aufbruchstimmung, ein Teil des Trail-Bodens wurden in einer riesigen Aktion verbessert, Bagger, Lkws, Sandhaufen und Mattenstapel drängten sich in den letzten Wochen auf unserem Hof.

Mit Pia, aka Hündchen, beim Springtraining. Foto: Klara Freitag

 

6. Reiterfitness: Einfach machen.

Ich mache mir keinen Stress mit „oh Gott, trainieren!“ und gehe aber dafür TATSÄCHLICH mal joggen, wegen Ausgleichssport und so. Macht man übrigens um so lieber, wenn man Herrn Eckart Meyners höchstpersönlich fürs Interview am Telefon hatte und erfährt, dass der mit Mitte 70 jeden Morgen eine Stunde turnt und dann noch spazieren geht täglich. Ein bisschen Training für Reiter also. Dass ich joggen gehe, bedeutet aber nicht, dass ich 10 Kilometer runterschnurre. Würde ich mir das vornehmen, wären alle Vorsätze schnell über Bord geworfen. Stattdessen mache ich es so: Ich laufe auf jeden Fall, aber es sind auch schon mal läppische 3 Kilometer. Hauptsache tun!

Pferd, Reiter, Nachgurten, Dalmatiner

Das Springtraining mit Isabelle & Chamonix ist super, tut dem Pony gut und macht allen Spaß! Das bleibt für 2018. Alles über das Training und Springreiterin Isabelle findet ihr über Suchfunktion im Blog! Foto: Klara Freitag

 

7. Sinnvolles lesen – und gleich das Training umstellen

Ich lese wieder mehr und habe mir für abends eine Netflix-Pause verordnet. Auf meinem Nachttisch liegen einige Bücher (eines von Mary Wanless, das ich noch nicht gelesen habe zum Beispiel) und zwei Ausgaben der Feinen Hilfen, dem Magazin. Weil die echt auch für Leute, die viel Pferdiges in die Finger bekommen, Sachen zum Merken abdrucken. Gemerkt für den ersten Teil des Jahres: Pro Woche 3 bis 4 Trainingsreize setzen, ansonsten nur locker bewegen.

Darüber  quatsche ich letztens mit Philippa, beim Joggen. Wir hatten beide diesen Artikel über Training und Trainingsreize und was dabei im Körper passiert gelesen und fanden ihn wirklich interessant.

Sie so: „Ich hab das  gelesen und sofort mehr Pausentage für mein Pferd eingeplant!“
Ich so: „Ich hab das gelesen und sofort mehr Trainingstage eingeplant!“

Für jeden etwas – passt.

Also: So sieht’s bei uns aus. Und Ihr so? Wie ist Euer neues Jahr mit Pferd?

 

4 Kommentare

  1. Hihi, es hat sich ja doch ein kleiner Jahresrückblick versteckt, wenn ich mir die Fotos so angucke =)
    Mein Pferdejahr hat gut angefangen. Nämlich mit SiIvester feiern bei den Pferden, zum ersten Mal =) Und mit dem Training scheints jetzt endlich wieder bergauf zu gehen, nachdem wir das letzte halbe Jahr gefühlt nicht vom Fleck gekommen sind. Diesen Aufwärts-trend möchte ich natürlich beibehalten, ansonsten lasse ich mich überraschen, was 2018 so für uns bereit hält.

  2. Hallo Svenja, ja, stimmt, ein paar Fotos aus 2017 müssen ja sein! Ich mag die auch einfach. Drücke die Daumen für eine Fortsetzung des Aufwärts-Trends! LG Jeannette

  3. Hi Jeanette,
    Das klingt wohl durchdacht und gut überlegt bei Dir. Finde es persönlich auch schöner, wenn man sich selbst den Druck raus nimmt. Dann macht alles viel mehr Freude.
    2018 steht auch irgendwie ganz im Zeichen von Veränderung und Neuanfängen.
    Diese Woche habe ich auch intensives Putzen auf dem Plan, sowohl Zuhause als auch Pferd und Putzsachen.
    Das mit dem Ausmisten finde ich gut. Das kann sehr befreiend sein. Bewahrt Du denn eine Sache von Fee auf zur Erinnerung. Ich habe von meinen ersten Pflegeherzenspferd das Halfter hier hängen und werde mal schauen, ob man da nicht was Kreatives machen kann.
    Trainingsplan für Sandy, aber auch für mich steht. Ich schaue dabei auch hin, wie es uns an dem jeweiligen Tag geht und was möglich ist. Ich nehme zur Zeit an einer fitforfury Challenge teil. Das ist eine Rolle Sache.
    Ich bin gespannt, was Du dann so berichten wirst in diesem Jahr!
    LG Inga

  4. Hallo Inga, danke für Deinen Einblick! Wer ist denn Sandy ganz genau? Bzgl. Erinnerungsstücke stelle ich fest, dass ich davon nicht viele brauche. Ich habe von all meinen vergangenen Pferden Mähnen- und Schweifhaar aufbewahrt. Aber mit gefallen diese Schmuckstücke meist nicht, die viele daraus basteln, ich kann mir auch nicht vorstellen, ein Stück meines Pferdes zu tragen. Es liegt im Schrank. Ein paar Sachen trägt Chamonix weiter – die Trense von Fee, zum Beispiel. Aber brauchen – nein, es würde mir nichts ausmachen, sie abzugeben, die Trense. Froh bin ich über all die Bilder, die ich von Fee habe. Die sind mir wichtig. Durch den Blog sind es viele – viel mehr, als von meinem Pony, das starb, bevor es den Blog gab. Oder von Fees Tochter, die bei uns groß wurde vor vielen Jahren. Ich wünsche Dir viel Erfolg in 2018 und eine schöne Zeit! und: Was ist die fitforfury-Challenge? LG Jeannette

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